Absage an Geschäftsführung / Wohnungen für 100 Mitarbeiter geplant

Geestland erhält keine Bauflächen

Geestland ist ein sehr großer Betrieb in Wildeshausen: Es werden derzeit für rund 100 Mitarbeiter Wohnungen gesucht.
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Geestland ist ein sehr großer Betrieb in Wildeshausen: Es werden derzeit für rund 100 Mitarbeiter Wohnungen gesucht.

Wildeshausen – Die Pläne der Firma Geestland Putenspezialitäten, in der Stadt Wildeshausen Flächen für den Bau von Mitarbeiterwohnungen zu erhalten, haben sich vorerst zerschlagen. Nach Informationen unserer Zeitung hat die Stadtverwaltung das Unternehmen vor wenigen Tagen davon unterrichtet, dass es keine Bauplätze geben wird.

„Es ist richtig, dass die Stadt Wildeshausen uns zunächst eine Absage erteilt hat“, bestätigt Geestland-Geschäftsführer Norbert Deeken auf Nachfrage. „Wir möchten gerne für rund 100 Mitarbeiter neue Wohnungen errichten lassen. Wir können nur bei den Wohnungen, die wir selbst zur Verfügung stellen, sicherstellen, dass unsere Standards eingehalten werden.“

Deeken bleibt aber diesbezüglich weiterhin in konstruktiven Gesprächen mit der Stadt. „Die Entscheidung hat selbstverständlich keinen Einfluss auf den Standort unseres Unternehmens“, bekräftigt er.

„Kein positives Stimmungsbild“

Die Stadtverwaltung erklärte, dass man die Anfrage von Geestland im politischen Raum vorsondiert habe. „Ein positives Stimmungsbild war nicht wahrzunehmen“, so Pressesprecher Hans Ufferfilge. „Dies haben wir dann mit der Firma Geestland kommuniziert. Eine abschließende formelle Entscheidung ist jedoch noch nicht gefallen.“

Geestland ist schon länger auf der Suche nach Bauflächen, um geeignete Wohnungen für die ehemaligen Werkvertragsarbeiter errichten zu können, die nun in Festanstellung bei dem Unternehmen arbeiten.

Dem Vernehmen nach hatte das Unternehmen Interesse daran gezeigt, Plätze in der Nähe der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme zu erwerben. Konkret soll es um einen Bereich in der Nähe der Entlastungsstraße gegangen sein. Der Grund liegt unter anderem darin, dass viele Geestland-Mitarbeiter nun formal zum Unternehmen gehören.

750 Werkvertragsbeschäftigte übernommen

„Wir haben allen ehemals über einen Werkvertrag beschäftigten Kollegen ein Angebot für eine Festanstellung angeboten“, so Deeken. „750 Werkvertragsbeschäftigte haben dieses Angebot angenommen und sind in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen worden. Es ist die persönliche Entscheidung eines jeden Mitarbeiters, ob er sich privat eine Wohnung anmieten möchte, die der Arbeitgeber dann nicht mehr kontrollieren kann oder ob er das Angebot der von uns zur Verfügung gestellten Mitarbeiterwohnungen annehmen möchte, die auf die Einhaltung der Standards hin regelmäßig und unangekündigt kontrolliert werden.“

Offenbar gibt es einige Angestellte, die durchaus Interesse an vom Unternehmen zur Verfügung gestellten Wohnungen haben. Das macht in jedem Fall Sinn, wenn Angestellte gar nicht so lange in Wildeshausen arbeiten wollen. In den im Auftrag von Geestland angemieteten Mitarbeiterwohnungen dürfen maximal zwei Personen pro Zimmer wohnen. Diese Wohnungen werden regelmäßig intern und extern von dem unabhängigen Institut SGS kontrolliert.

Deeken begrüßt ausdrücklich die Kontrollmaßnahmen der Stadt im Rahmen des neuen Wohnraumschutzgesetzes. „Wir haben diese schon im vergangenen Jahr mehrfach öffentlich gefordert“, betont er.  

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