Unterstützung von Aufforstungsprojekt in Ahlhorn und Waldschutz in Peru

Geestland arbeitet klimaneutral

Ingo Stryck, Geschäftsführer Marketing bei Wiesenhof, Peter Wesjohann, Vorstandsvorsitzender der PHW-Gruppe, und Katrin Metschies, Nachhaltigkeitsmanagerin bei PHW (v.l.n.r), mit dem Zertifikat. Foto: Lutz

Wildeshausen – Die PHW-Gruppe, zu der die Marken Wiesenhof und Geestland gehören, wirtschaftet seit dem neuen Jahr an sämtlichen deutschen Produktionsstandorten für Hähnchen-, Puten- und Wurstprodukte zu 100 Prozent klimaneutral. Das teilte die Firma mit, die in Wildeshausen an der Düngstruper Straße die Firma Geestland Putenspezialitäten mit einer Großschlachterei betreibt.

Nach Angaben des Unternehmens wurden die Betriebe seit 2013 nach dem ZNU-Standard „Nachhaltiger Wirtschaften“ erfolgreich zertifiziert und sind nun Teil der Wirtschaftsinitiative „ZNU goes Zero“, die im Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Witten/Herdecke (ZNU) verankert ist. Im Rahmen dieser freiwilligen Klimaschutz-Initiative hat sich das ZNU nach eigenen Angaben das Ziel gesetzt, spätestens bis zum Jahr 2022 mit möglichst vielen seiner über 70 Partnerunternehmen an deren deutschen Standorten klimaneutral zu wirtschaften. „Die Wiesenhof-Standorte erfüllen bereits jetzt das Ziel“, heißt es in der Pressemitteilung. „Als Familienunternehmen übernehmen wir Verantwortung für die kommenden Generationen und wollen den Klimaschutz in Deutschland voranbringen. Dabei bauen wir auf unsere engagierten Mitarbeiter, die unsere Nachhaltigkeitsbestrebungen aktiv mit uns vorantreiben“, wird Peter Wesjohann, Vorstandsvorsitzender der PHW-Gruppe, zitiert.

Die Gruppe verpflichtet sich nachweislich, die Treibhausgas-Emissionen zu vermeiden, zu senken und die unvermeidlichen Emissionen zu kompensieren. Um die Kompensation der kontinuierlich nach „Greenhouse Gas Protocol berechneten, jährlichen rund 80 000 Tonnen Kohlendioxid auf Standortebene vollständig zu erreichen, unterstützt Wiesenhof laut Pressemitteilung zwei Projekte über „ClimatePartner“, einem der führenden Anbieter von Klimaschutzlösungen. Einerseits ein regionales Aufforstungsprojekt des niedersächsischen Forstamtes Ahlhorn. Im Zuge des Projektes wird für jeden der rund 7 000 PHW-Mitarbeiter ein Baum gepflanzt. „Wir planen Mitmachtage für unsere Mitarbeiter, um sie so für das Thema Klimaschutz praxisnah zu sensibilisieren. Auch wollen wir mit Schulklassen kooperieren und sie einladen, uns dabei zu unterstützen“, sagt Katrin Metschies, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit und Nachhaltigkeitsmanagerin bei PHW.

Andererseits engagiert sich das niedersächsische Familienunternehmen international und beteiligt sich an einem Waldschutzprojekt im peruanischen Amazonasgebiet. Das Projekt dient dem Erhalt von 300 000 Hektar Regenwald, der für 400 Familien Lebensgrundlage ist.

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