Marco Friedl und Ludwig Augustinsson zu Gast in Wildeshausen

Geburtstagspräsent für Werder-Profi

Autogramme für die Fans: Ludwig Augustinsson (l.) und Marko Friedl (r.) waren gut gelaunt nach Wildeshausen gekommen. Foto: dr

Wildeshausen – Die Werder-Profis Marco Friedl und Ludwig Augustinsson hatten am Mittwochnachmittag sogar noch Zeit, nach dem Training kurz nach Hause zu fahren, bevor sie mit dem Privatwagen nach Wildeshausen kamen. Dort trafen die beiden Fußballspieler pünktlich vor 18 Uhr ein und waren somit fast zeitgleich mit den ersten Autogrammjägern vor Ort. Rund 350 Werderfans warteten ab 17.30 Uhr vor dem Euronics-Markt am Westring, um sich Trikots, Bälle oder Autogrammkarten signieren zu lassen.

Friedl und Augustinsson waren sehr entspannt und erfüllten auch Sonderwünsche. So unterschrieben sie, ohne mit der Wimper zu zucken, einen Bayern-München-Ball. Für Friedl war das sicherlich das kleinere Problem, hat er doch noch einen Vertrag mit den Bayern und ist nach derzeitigem Stand nur noch bis zur Sommerpause an Werder Bremen ausgeliehen.

Zu den ersten Autogrammjägern gehörte Petra Schmidt aus Rahden mit ihrer zwölfjährigen Tochter Ann-Kathrin. „Wir sind rund eine Stunde gefahren, um hierherzukommen“, berichtete die Mutter. Als sie dann mit der Werderfahne vor den beiden Fußballprofis stand, hatte sich die schüchterne Ann-Kathrin plötzlich verdrückt. So übergab die Mutter stellvertretend ein kleines Präsent an Augustinsson, der am Sonntag seinen 25. Geburtstag feiert. Der Inhalt? „Ein kleines Büchlein“, verriet Petra Schmidt.

Begehrte Autogramm: Die Schlange der Wartenden reichte bis auf den Parkplatz. Foto: dr

Als sie den Tisch verließ, waren Rohit, Oskar, Dion und Dawid an der Reihe. „Wir sind alle Werderfans“, erklärten die vier Jungen aus Wildeshausen. „Und wir kommen alle nicht aus Deutschland.“ Doch obwohl sie aus Indien, Polen und Albanien stammen, schlägt ihr Herz grün-weiß. Sie waren sich zudem sicher: „Werder spielt nächstes Jahr europäisch.“

Darauf hoffte auch Jörg Kramer, der mit Frau Sandra sowie den Söhnen Tom-Luca und Finn-Marek in den Elektrofachmarkt gekommen war. „Im Pokal gewinnen wir 2:1“, erklärte Kramer, der den Sieg im Stadion verfolgen möchte. Seine Jungen tragen nun auf jeden Fall zwei neue Unterschriften auf den Trikots. Sie waren auch in den vergangenen beiden Jahren bei Euronics dabei. „Außerdem haben wir beim Sommercamp von Werder fleißig Autogramme gesammelt“, so Kramer.

Verena Plug, Leiterin Marketing und Vertrieb, zeigte sich begeistert von der Resonanz der Werder-Fans. „Viel mehr als im vergangenen Jahr“, freute sie sich. Auch die Werder-Vertriebsmitarbeiter Fynn Köhler und Dirk Herrmann waren zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. „Wir machen das gerne für unsere Sponsoren“, so Köhler. „Das Hauptaugenmerk liegt bei den Spielern zwar ganz klar auf dem sportlichen Bereich. Die Spieler sind aber immer mal wieder bei Autogrammstunden im Einsatz.“

Nach gut einer Stunde war der Besuch der Profis vorbei. Sie hatten so lange Autogramme geschrieben, bis alle Fans versorgt waren.  dr

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