Kulturkreis Wildeshausen stellt neues Programm vor 

Zum 30. Geburtstag werden Freunde von Musik und Theater reichlich „beschenkt“

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Gudrun Michler, Horst Strömer, Werner Stommel Gerhard Lange und Elisabeth Brons präsentierten das neue Programm. 

Wildeshausen - Es ist nach wie vor kompakt und handlich – das Programmheft des Kulturkreises Wildeshausen. Eines aber sticht dem Betrachter sofort in Auge: eine „30“ auf goldenem Hintergrund. Damit wird deutlich gemacht, dass der Kulturkreis seit nunmehr 30 Jahren besteht und in diesen drei Jahrzehnten stets für kulturelle Bereicherung in der Kreisstadt gesorgt hat. „Anlässlich dieses Geburtstages lohnt es sich, sich noch mehr ins Zeug zu legen“, betonte der zweite Vorsitzende und Pressesprecher Horst Strömer während der Vorstellung des Programms 2016/17. „Wir sind froh, dass wir trotz der Kosten eine solch hochkarätiges Programm auf die Beine stellen konnten.“

Nicht zum ersten Mal kommt die Bremer „Shakespeare Company“ in die Kreisstadt. „Diese Auftritte waren stets echte Renner. Ich gehe davon aus, dass das auch jetzt wieder der Fall ist, wenn das Ensemble am 29. Oktober Schillers Tragödie ,Maria Stuart’ auf die Bühne im Forum des Gymnasiums bringt“, so Strömer. Die Company komme somit erstmals nicht mit einem Stück ihres Namensgebers in die Kreisstadt.

Ebenso nicht mehr aus dem Programm des Kulturkreises wegzudenken ist das „Theater Laboratorium“ aus Oldenburg, das am 18. Februar mit dem anrührenden Stück „Wenn ich wieder klein bin“ im Forum gastiert. „Das  Stück hat schon früher für einiges Aufsehen gesorgt“, so Strömer. „Eine Erinnerung an Janusz Korczak“, so untertitelt Pavel Möller-Lück das nach seinen Worten sensible und ergreifende Stück.

„Wir freuen uns, dass diese Geschichte gerade jetzt bei uns zur Aufführung kommt, wird dadurch doch eine Lücke geschlossen, die schon seit einem Dutzend von Jahren in der Wildeshauser Aufführungspalette klafft“, betonte Strömer.

Als ein ganz besonderes Highlight kündigte der erste Vorsitzende Werner Stommel das Konzert der Gruppe „Amarcord“ an, das am 24. September in der Alexanderkirche auf dem Programm steht. „Mit dieser Vokalformation kehrt ein Ensemble zurück, das bereits zwei begeisternde Konzerte in Wildeshausen absolviert hat“, so Stommel. Es handele sich bei „Amarcord“ um fünf Sänger aus Leipzig, die weltweit bekannt sind: „Schon als Jugendliche haben sie mit der Musik erfolgreich angefangen und stets daran festgehalten.“ Die Kirche sei ein hervorragender Ort für ein solch hochkarätiges Konzert.

Kassenwartin Gudrun Michler präsentierte mit dem Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy einen weiteren musikalischen Höhepunkt, der am 13. November in der Alexanderkirche auf dem Programm steht. Mitwirkende sind Miriam Alexandra (Sopran), Jörg Heinemann (Tenor), Keno Brandt (Bass), die Kantorei der Alexanderkirche, die Braker Kantorei, der Chor für geistliche Musik Oldenburg sowie das Orchester der Alexanderkirche. Die Leitung haben Ralf Grössler und Gerhardt von Hirschhausen.

Zur Uraufführung kommt am 20., 21. und 22. Januar mit „Wahrheit in Flammen“ ein Requiem für Jan Hus von Ralf Grössler. Dieser hat das Werk anlässlich des 500. Jahrestage der Reformation geschrieben. „Hus hat schon rund 100 Jahre vorher versucht, die Kirchen zu reformieren“, so Stommel.

Über weitere Angebote auch aus der Kinderkultur werden wir noch ausführlich berichten. 

jd

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