Verwaltung soll Entscheidung vorbereiten

Gebäude des Kindergartens wird verkauft

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Das städtische Gebäude an der Harpstedter Straße soll nun bald verkauft werden. 

Wildeshausen - Seit Jahren steht das Gebäude des ehemaligen Wildeshauser Stadtkindergartens „Pusteblume“ zum Verkauf. Es gab bereits Interessenten und Gebote, nachdem die Stadt die Immobilie öffentlich ausgeschrieben hatte. Doch dann wurde ein Zuschlag zurückgestellt, weil es neue Pläne gab, dort Flüchtlinge unterzubringen.

Das Thema ist nicht mehr aktuell, es gibt aber weiterhin Interessenten für die Immobilie oder das rund 2 000 Quadratmeter große Grundstück an der Harpstedter Straße.

Wie aus der Politik zu erfahren war, hat sich der Verwaltungsausschuss in der vergangenen Woche mit dem Thema beschäftigt und die Verwaltung beauftragt, einen Verkauf vorzubereiten. Die Stadtverwaltung hingegen kommentiert die Pläne nicht.

Dem Vernehmen nach hat Immobilienkaufmann Helmut Müller im Februar ein Angebot unterbreitet. Er möchte an der Stelle ein Mehrgenerationenhaus errichten. Dazu müsste allerdings der Bebauungsplan geändert werden.

Schätzungen: Mehr als 200. 000 Euro für Immobilie

Offenbar besser vereinbar mit den Festsetzungen des Planes ist das Konzept, an der Harpstedter Straße eine Tierklinik anzusiedeln. Diese Bewerbung wurde dem Vernehmen nach schon vor Jahren eingereicht und ist weiterhin aktuell. Sie verträgt sich zudem mit den Bestimmungen in einem allgemeinen Wohngebiet. Der Erlös für die Immobilie dürfte laut Schätzungen deutlich über 200. 000 Euro liegen und in den Haushalt fließen.

Das Gebäude steht seit rund zehn Jahren leer und soll recht marode sein. Damals zog die Kindertagesstätte in ihr neues Domizil am Twistringer Weg. Nachdem das Krandelbad abgerissen wurde, hat die DLRG ihre Unterkunft an der Harpstedter Straße in einer Hälfte des Gebäudes. Bei einem Verkauf der Immobilie wären die Retter ohne Heimat.

Bislang gibt es offenbar noch keine Pläne, wo der Verein unterkommen kann. Das geplante Rettungszentrum in der Pagenmarsch dürfte auf jeden Fall nicht so schnell gebaut werden.

Auch an anderer Stelle droht der DLRG ein Problem. Derzeit hat die Gruppe ebenso wie das Rote Kreuz ihre Fahrzeuge in einer Halle der Stadt an der Glaner Straße untergebracht. Wenn der Fuhrpark und die Kleiderkammer des DRK im Herbst in die neue Lagerhalle am Bahnhof gezogen sind, möchte die Kommune das Gebäude möglichst schnell verkaufen. Ein benachbartes Autohaus hat großes Interesse an einer Nutzung, sodass dann kein Platz mehr für die DLRG wäre. 

dr

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