Gottesdienst zum Priesterjubiläum

Ein Gartenhaus für Priester Ludger Brock

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Ludger Brock (r.) mit James Thapasimutthu, Hermann Bergmann und Hermann Josef Lücker (v.l.) vor der Kirche.

Wildesausen - „Und die Chöre singen für dich“ – so, oder zumindest so ähnlich kann man die Messe zum 25-jährigen Priesterjubiläum von Ludger Brock beschreiben. Drei Chöre hatten sich am Sonntag eingefunden, um für die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes zu sorgen. Der Chor der Kirchengemeinde Ahlhorn, der Kirchenchor St.-Peter und der Kinderchor „Die Kirchenmäuse“ unter der Leitung von Antje Schink stellten ihre Sangeskunst unter Beweis und trugen ihren Teil zu einer fröhlichen Jubiläumsfeier bei.

„Konfetti“ im übertragenem Sinn gab es für Pastor Brock in Form der anwesenden Gäste. Wegbegleiter früherer Stationen, aber auch Gläubige der Gemeinde St.-Peter Wildeshausen-Ahlhorn, freuten sich, dem Jubilar nach dem Gottesdienst im Garten des Waltberthauses zu gratulieren. Worte der Würdigung und des Dankes kamen von seinem Amtskollegen Hermann Josef Lücker aus Visbek und von Maria Wübbeler, Vorsitzende des Pfarreirates.

Zum Priester geweiht wurde Brock am 7. Juni 1992 im Dom zu Münster durch den mittlerweile verstorbenen Bischoff Reinhard Lettmann. Seine erste Station nach der Weihe war St. Marien in Friesoythe. Über St. Andreas in Cloppenburg und St. Peter und Paul in Cappeln führte ihn sein Schaffen 2015 nach Wildeshausen.

„Es war tatsächlich Berufung“

Auf die Frage, was ihn bewogen hat, Pastor zu werden, antwortet der 1960 in Vechta geborene Jubilar mit Nachdruck: „Es war tatsächlich Berufung. Ich habe meine Ausbildung zum Bürokaufmann gemacht und bin im Anschluss nach Bad Driburg gegangen, um dort mein Abitur zu machen.“ Dort sei ihm bewusst geworden, wohin die Reise gehen soll. Die erste Station seines Wirkens als Diakon war 1990 die St. Jakobus-Gemeinde in Ramsloh.

„Ich bin Pastor mit Leib und Seele, und das wird auch so bleiben“, ergänzte Brock. Im Namen der Kirchengemeinde bedankte sich Wübbeler bei dem Pastor, der Seelsorger, Verwaltungschef sowie Helfer in allen Nöten sei. Weil sich Brock ein Gartenhaus wünscht, übergab Wübbeler ein Modell, das sich auch als Spendenbox eignet. Das Häuschen solle in Richtung des Gildeplatzes aufgestellt werden, damit der Pfingstgeist hineinwehen könne, riet sie dem Pastor. 

cr

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