38-Jährige soll Aktivitäten bündeln

Birte Garrelmann ist neue Kulturbeauftragte der Stadt Wildeshausen

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Jens Kuraschinski und Daniela Baron (r.) stellten Birte Garrelmann als neue Kulturbeauftragte von Wildeshausen vor.

Wildeshausen - Sie ist seit 20 Jahren in der Wildeshauser Stadtverwaltung beschäftigt, sie kennt die Kreisstadt in- und auswendig, ist reiselustig und möchte sich beruflich verändern: Birte Garrelmann ist die neue Kulturbeauftragte der Stadt. Am Freitag wurde sie offiziell vorgestellt.

In den kommenden Wochen arbeitet sie sich in ihr Amt ein, um es dann mit einer halben Stelle im Bereich Stadtmarketing auszufüllen. Damit wird nach Angaben der Verwaltung ein weiterer Baustein in der Vermarktung der Stadt gesetzt, denn in vielen Expertenrunden sei deutlich geworden, dass der Tourismus ein wichtiger Schlüssel für die Attraktivität der Stadt sei. Damit eng verbunden sei, dass Wildeshausen ein interessantes kulturelles Angebot für potenzielle Gäste und für die Bevölkerung zur Verfügung stellt. „Viele Institutionen und Vereine in Wildeshausen engagieren sich bereits seit Langem dafür. Was bislang zu kurz kam, war eine Bündelung aller Aktivitäten und eine Anlaufstelle, die künstlerische Ideen und Initiativen aufgreift und anschiebt“, so Daniela Baron vom Stadtmarketing.

Umstrukturierung soll neue Impulse setzen

Mit der Umstrukturierung innerhalb der Stadtverwaltung sollen nun neue Impulse gesetzt werden: Garrelmann, bislang Leiterin der Stadtkasse, wird für einen schnellen Austausch in den Bereichen Kunst, Theater, Musik, kulturelle Bildung, Städtepartnerschaften und Tourismus sorgen.

Die 38-jährige Wildeshauserin ist bereits dabei, Kontakte zu Kulturvereinen und -einrichtungen zu knüpfen und sich einen Überblick zu verschaffen: „Ich war auch über Ostern in Evron, um mich in die Partnerschaftsarbeit einzufinden“, sagt sie.

Bürgermeister Jens Kuraschinski ist davon überzeugt, dass mit dieser Umstrukturierungsmaßnahme eine neue Entwicklung in Gang gesetzt wird: „Frau Garrelmann soll quasi als Motor für die Zusammenarbeit und neue Angebote im Kulturbereich fungieren und gleichzeitig auch das Stadtmarketing bei der vielfältigen Arbeit entlasten“, erläutert er.

dr

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