Musische Schule PiPaPohl schlägt bei Winterkonzert farbenfrohen Bogen von der Musik zur Kunst

Ganz schön buntes Konzert

Für ihren „Farbenland“-Song hatten die Jüngsten bunte Tücher mitgebracht, mit denen zum Refrain im „Farbenkreis“ getanzt wurde. - Foto: an

Wildeshausen - „Komm mit mir ins Farbenland…“,– diesem Aufruf der kleinen und großen Schüler von der Musischen Schule PiPaPohl zum Besuch ihres Winterkonzerts im Rathaussaal folgten am Sonnabendnachmittag rund hundert Konzertgäste. Das Programm gestaltete sich im wahrsten Sinne des Wortes so bunt wie versprochen: Mit unzähligen Musik-Klassikern, denen die Farben der Welt ihre Stempel aufgedrückt haben. So waren unter anderem „Der rosarote Panther“, der Beatles-Song „Yellow Submarine“, das Cowboy-Lied „Red River Valley“ und „Es grünt so grün“ aus dem Musical „My Fair Lady“ zu hören.

Zu seinem Stück hatte jeder Schüler ein Bild gemalt. Ergänzend zu den musikalischen Auftritten entstand daher vor den Augen der Zuschauer nach und nach eine kunstvolle Collage. Getreu des „musischen“ Mottos wurde das Konzert so zu einem regelrechten Gesamtkunstwerk. Die Kleinsten von der musikalischen Früherziehung brachten dazu farbenfrohe Action auf die Bühne: Bei ihrem „Farbenland“-Song sangen sie von „wilden Tänzen“ und vollführten diese auch gleich mit ihren bunten Tüchern aus den Grundfarben rot, gelb und blau.

Jeder Farbe war dabei eine eigene Strophe gewidmet. Die Zuschauer durften bei diesem Begrüßungsstück kräftig mitsingen. Gleichzeitig bekamen die kleinen Tänzer auch Unterstützung von instrumentaler Seite: Einige der älteren Schüler sorgten für die musikalische Begleitung. Das „Mini-Orchester“ bestand aus Ida Reich und Jannik Leiner (Flöten), Kristina Granel (Klarinette), Niklas Granel (Saxofon) und Clara Meyer-Nicolaus (Geige). Am Flügel unterstützte Gregor Franzen die Musikschüler. Er war eigens aus Bonn angereist, um während des Konzertes einige Stücke zu begleiten.

Nach dem „Farbenland“-Song räumte Franzen seinen Platz am Piano jedoch erst einmal für den jüngsten Solisten des Konzerts: Der fünfjährige Joshua Ostendorp gab „Wieviel Farben hat die Welt“ von Rolf Zuckowski zum Besten. „Frag den Regenbogen, der am hohen Himmelszelt seine Bahn gezogen“, heißt es in dem Lied. Der Regenbogen war dann auch Namensgeber für das folgende Stück aus dem Zyklus „Mini Pictures“ von Daniel Helbach, das Ida Reich (Flöte) und Rahel Meerbach (Klavier) im Duett vortrugen.

Viel Spaß hatten die Zuschauer bei einem weiteren Auftritt der Allerjüngsten, die passend zur Jahreszeit das Lied „A, A, A, der Winter der ist da“ vorsangen. Das Stück „Rot sind die süßen Kirschen“ von Kindermusiker Detlef Jöcker fand sich ebenso im Programm wieder wie das Volkslied „Hoch auf dem gelben Wagen“, das das menschliche Leben als Reise in einer Postkutsche beschreibt.

Frech läutete Jannik Leiner mit seiner Altblockflöte und Henry Mancinis „Wer hat an der Uhr gedreht?“ die Pause ein.

Das Winterkonzert hatte für die Zuschauer jedoch auch zahlreiche Stücke mit Klaviermusik zum Träumen zu bieten, die die älteren Musikschüler gekonnt umsetzten. Zu den eher unbekannten Komponisten zählte Luis Zett, der eine Sammlung kleiner Stücke unter dem Titel „Farben der Stille“ komponiert hat. „Es sollte eine Musik des Verweilens in farbigen Klängen sein, hineinlauschend in die Tiefe der Stille“, hatte er dazu geschrieben. Auch das Stück „Indigo“ des südkoreanischen Pianisten und Komponisten Yiruma war zu hören.

Zu den musischen Anregungen gab es Kaffee, kalte Getränke und weihnachtliches Gebäck, um Körper und Seele zu stärken. Beim Hinausgehen erhielten Konzertbesucher und Mitwirkende noch bunte Überraschungen zum mit nach Hause nehmen. - an

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