Nachtmarathon der DLRG

Fünf Stunden im Wasser des Krandelbades

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Die Jüngsten der Wildeshauser DLRG-Jugend feuern beim Nachtmarathon ihren ältesten Teamteilnehmer Heino Fastje an. 

Wildeshausen - Rund 121 Kilometer haben die Schwimmer zurückgelegt, die sich kürzlich am Nachtmarathon der Wildeshauser DLRG-Jugend beteiligten. Sieben Mannschaften stellten sich dem jährlichen Wettkampf im Wildeshauser Krandelbad. Die Gastgeber traten als einzige mit zwei Teams an.

Um 19 Uhr fiel der Startschuss. In den darauffolgenden fünf Stunden war in jeder Sekunde ein Teammitglied in der Bahn. Gewechselt wurde alle zehn Minuten.

Bis zu 15 Schwimmer bildeten eine Mannschaft. Dabei spielten weder Geschlecht noch Alter eine Rolle. Das zweite Wildeshausen-Team wies die größte Altersspanne auf: Hier schwamm Mathis Petermann (10 Jahre) als jüngstes und mit Heino Fastje (61 Jahre) das ältestes Teammitglied.

Kräftezehrender Wettbewerb

„Beim Nachtmarathon geht es vor allem um Spaß, den Kontakt mit den anderen Ortsgruppen und den Zusammenhalt im eigenen Verein“, beschrieb Carola Petermann, Vorsitzende der DLRG-Jugend Wildeshausen, die Intention für diesen kräftezehrenden Wettbewerb. Hilfe bekam die Jugendgruppe auch von zahlreichen älteren, eher passiven Mitgliedern, die sich unter anderem als Bahnzähler zur Verfügung stellten.

Wie in den Jahren zuvor, war ursprünglich geplant gewesen, die ganze Nacht hindurch zu schwimmen. „Doch für so eine Aktion wird es immer schwieriger, Teilnehmer zu finden“, bedauerte Petermann. Um den Nachtmarathon nicht ganz absagen zu müssen, wurden mit der zeitlichen Begrenzung von fünf Stunden die Teilnahmebedingungen erleichtert, sodass die DLRG-Ortsgruppe am Ende fünf Gastteams aus Bad Zwischenahn, Barßel, Wardenburg, Diepholz und Visbek begrüßen konnte.

Für die Verpflegung der Schwimmer hatte die Wildeshauser Ortsgruppe ebenfalls gesorgt: Bockwürste, Schnitzel und belegte Brötchen, Salate, eine Gemüsesuppe sowie Kuchen und Muffins sorgten für die notwendigen Kalorien, die die Schwimmer an diesem Abend benötigten.

Spannung bot der Wettbewerb vor allem in den letzten 30 Minuten: Da gaben die Teamteilnehmer mit 50-Meter-Sprints noch einmal alles und holten die letzten Kraftreserven hervor.

Team aus Barßel wurde Sieger

Die meisten Kilometer zurückgelegt hatte am Ende das Team aus Barßel (19,95 km), gefolgt von Bad Zwischenahn (18 km) und Visbek (17,85 km).

Die Gastgeber belegten mit ihren beiden Mannschaften Platz 4 und 7. Inken Deepe aus Wardenburg hatte mit sechs Einsätzen und 3,34 Kilometer die längste Strecke erschwommen. Bei den Wildeshausern legte Lars Barkemeyer die längste Strecke (2,4 km) zurück. Zum Ende der Veranstaltung, kurz nach 24 Uhr, bildeten die Teilnehmer noch eine Polonaise durchs Wasser – vorneweg eine schwimmende Kerze zum 1. Advent.

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