Fünf Schulen im Landkreis Oldenburg profitieren von Milliarden-Programm

Bessere Betreuung beim Start ins Berufsleben

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Die Hunteschule in Wildeshausen ist eine fünf Einrichtungen im Landkreis Oldenburg, in der die Betreuung angeboten wird.

Landkreis - In diesem Jahr startet das von der Bundesagentur für Arbeit und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Programm zur Berufseinstiegsbegleitung. Auch an Schulen aus dem Landkreis Oldenburg wird es angeboten. Leistungsschwache Schüler sollen durch gezielte Betreuung bei Schulabschluss, Berufsorientierung und Ausbildung bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.

Mit rund einer Milliarde Euro ist es das finanzstärkste ESF-Programm, das der Bund in der noch bis 2020 laufenden Förderperiode auflegt. Es soll eine individuelle Unterstützung beim Übergang von allgemeinbildenden Schulen in eine berufliche Ausbildung bieten. Berufseinstiegsbegleiter helfen Jugendlichen und jungen Erwachsenen beim Erreichen des Schulabschlusses, unterstützen sie bei der Berufswahl und der Aufnahme einer Berufsausbildung. Die Betreuung dauert auch während der ersten sechs Monate der Ausbildung an. Dadurch soll die Abbruchquote verringert werden.

„Das sind gute Nachrichten für viele junge Berufseinsteiger“, freute sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag. Unter den ausgewählten Schulen, die von dem Programm profitieren sollen, seien die Hauptschule und die Hunteschule Wildeshausen, die Haupt- und Realschule sowie die Schule am Habbrügger Weg in Ganderkesee und die Integrierte Gesamtschule (IGS) „Am Everkamp“ in Wardenburg.

„Viele junge Menschen haben Schwierigkeiten in der Schule, stolpern beim Start ins Berufsleben“, so Mittag. Mit der Berufseinstiegsbegleitung gebe es eine Stütze, mit deren Hilfe der erfolgreiche Übergang ins Berufsleben auch für leistungsschwächere Schüler gelingen kann. Ziel sei es, keinen Jugendlichen auf dem Weg zu einem Schulabschluss und einer Berufsausbildung zurückzulassen.

Insgesamt stehen für die Maßnahmen der Berufseinstiegsbegleitung bis 2019 Haushaltsmittel in Höhe von 1,06 Milliarden Euro zur Verfügung. Davon stammen jeweils 530 Millionen Euro aus Mitteln des ESF und der Bundesagentur für Arbeit. Mit diesem Betrag sollen rund 115000 Jugendliche an mehr als 2500 Schulen bundesweit gefördert werden können. Die Maßnahmen beginnen voraussichtlich Mitte März.

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