Fünf Einsätze für die Wildeshauser Feuerwehr

Container brennen in der Wildeshauser Innenstadt: 2.000 Euro Schaden

Gerade noch abgelöscht: Am Westertor standen zwei Container in Brand.
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Gerade noch abgelöscht: Am Westertor standen zwei Container in Brand.

Wildeshausen – Hinter der Wildeshauser Feuerwehr liegen fünf Einsätze an den Weihnachtsfeiertagen, die kaum ein besinnliches Fest ermöglichten.

Schon am Donnerstag mussten die Ehrenamtlichen gegen 14.27 Uhr ausrücken, weil an der Königsberger Straße ein Brandmelder ausgelöst hatte. Sehr schnell stellte sich heraus, dass ein abgebauter Rauchmelder auf der Fensterbank vermutlich aufgrund eines technischen Defektes piepte.

Ein Schaden im unteren sechsstelligen Bereich entstand Heiligabend gegen 14.57 Uhr beim Brand eines Bauernhauses am Brookweg in Huntlosen (Gemeinde Großenkneten). Laut Polizei brach das Feuer aus bislang unbekannter Ursache aus. Das Gebäude brannte komplett aus und der Dachstuhl stürzte ein. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Großenkneten, Huntlosen, Wildeshausen, Neerstedt und Sandhatten. Der einzige Bewohner des Hauses war nicht vor Ort, sodass es keine Verletzten gab. Der in der Nähe wohnende Eigentümer des Bauernhauses wurde vor Ort durch ein Kriseninterventionsteam betreut.

Komplett ausgebrannt: Dieses Bauernhaus in Huntlosen war nicht mehr zu retten.

Der zweite Einsatz an Heiligabend führte die Wildeshauser zur nachbarschaftlichen Unterstützung mit der Drehleiter zu einem Dachstuhlbrand nach Goldenstedt. Die Kollegen aus Goldenstedt und Vechta hatten das Feuer jedoch schnell unter Kontrolle.

Der nächste Einsatz war am zweiten Weihnachtstag um 16.02 Uhr an der Dr.-Klingenberg-Straße in Wildeshausen nötig. Dort hatte in der Diakonie die Brandmeldeanlage ausgelöst. Es handelte sich aber um einen Fehlalarm.

Am Sonntagabend brennen zwei Container

Zwei Stunden später wurde der Feuerwehr jedoch ein brennender Container unmittelbar an einer Hauswand am Westertor in Wildeshausen gemeldet. „Zwei Kameraden, die sich zufällig zur Alarmierungszeit in der Stadt befanden, fuhren unmittelbar die Einsatzstelle an“, berichtete Feuerwehrpressesprecher Daniel Engels. „Dabei konnten sie zwei brennende Container unmittelbar am Gebäude entdecken und eine erste qualifizierte Rückmeldung an die Großleitstelle Oldenburger Land geben.“ Ein Container war bereits heruntergebrannt, der zweite brannte in voller Ausdehnung und die Flammen drohten auf das Gebäude überzugreifen. Die Feuerwehrleute zogen den noch brennenden Container von der Hauswand weg, sodass sich die Flammen nicht weiter ausbreiten konnten. Nach Eintreffen des Löschfahrzeuges konnte der Container schnell als Routine-Einsatz abgelöscht werden, so Engels.

Laut Polizeibericht entstand an einer angrenzenden Hauswand ein Schaden, sodass sich der Gesamtschaden auf etwa 2.000 Euro beläuft. 

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