Schüler beschäftigten sich im Rahmen einer Projektwoche mit Römern und Germanen / Kunst an Bäumen

Friedenszeichen schmücken Schulpark

Hendrik, Patrick, Lea und Joanne stellten gestern ihr Projekt vor.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (dr) · „Feldzeichen zu Friedenszeichen“ – das ist eine Aktion des Osnabrücker Künstlers Volker-Johannes Trieb, die nun auch ein Echo im Park der Privatschule Gut Spascher Sand findet.

Dort installierten 15 Schüler gestern ihre kleinen Kunstwerke an Bäumen. Als Erinnerung daran, dass an vielen Stellen der Erde Krieg herrscht.

Viele Friedenszeichen hatten die Schüler der fünften und sechsten Klassen bei einem Besuch des Museums und des Parks Kalkriese entdeckt. Dort werden in einer künstlerischen Aktion Stelen in Anlehnung an römische Heerzeichen gestaltet und zu Friedenszeichen umgewandelt. Die Friedenszeichen bestehen im Wesentlichen aus drei Elementen: der Nachbildung einer antiken Reitermaske, die auf dem Schlachtfeld gefunden wurde, drei hölzernen Querbalken und der Scheibe eines Baumstamms.

Die Schüler beschäftigten sich im Rahmen einer Projektwoche mit dem Thema Römer und Germanen. „Im Jahr 9 nach Christus unterlag das römische Heer in der berühmten Varusschlacht im Teutoburger Wald den Germanen“, erklärten Patrick, Lea, Joanne und Hendrik ihren Mitschülern auf dem Gelände der zukünftigen Farmschule. 15 000 römische Soldaten seien gestorben. Sie schlugen dann einen großen Bogen zur Schlacht von Verdun im Jahr 1916, bei der 130 000 Soldaten ums Leben kamen. Sie lasen das Gedicht „Verdun, viele Jahre später“ von Erich Kästner vor und erhielten viel Beifall von ihren Mitschülern.

„Ein tolles Projekt“, fanden auch die betreuenden Lehrerinnen Brigitte Stümpel und Silke Folkers. Mit der Installation reihe sich die Schule „Gut Spascher Sand“ ein in die Gruppe der vielen Gemeinden, Institutionen und Schulen, die schon an der Friedensaktion teilgenommen hätten und den Friedensgedanken als zentrales gesellschaftliches Anliegen ihrer pädagogischen Arbeit sähen.

„Leben braucht Frieden“, sagten Lea und Joanne. „Es sollte überall auf der Welt Frieden sein.“ Daran werden die Schüler nun jeden Tag im Park erinnert.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Sieg reicht nicht: Bayern-K.o. gegen Paris Saint-Germain

Sieg reicht nicht: Bayern-K.o. gegen Paris Saint-Germain

Antifa-Demo gegen rechte Gewalt zieht durch Syke

Antifa-Demo gegen rechte Gewalt zieht durch Syke

Blutiger Dornfelder: ein Krimi-Rotwein-Paket zum Genießen

Blutiger Dornfelder: ein Krimi-Rotwein-Paket zum Genießen

Trauerfeier für Prinz Philip am kommenden Samstag

Trauerfeier für Prinz Philip am kommenden Samstag

Meistgelesene Artikel

Corona im Landkreis: Zwei weitere Tote

Corona im Landkreis: Zwei weitere Tote

Corona im Landkreis: Zwei weitere Tote
Wie im mystischen Märchen: In Hude ist ein seltener weißer Rehbock zuhause ��

Wie im mystischen Märchen: In Hude ist ein seltener weißer Rehbock zuhause 🦌

Wie im mystischen Märchen: In Hude ist ein seltener weißer Rehbock zuhause 🦌

Kommentare