Verwaltungsausschuss gibt Geld frei 

Freies Internet in der Stadt

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Die alten WLAN-Hotspots am Wildeshauser Marktplatz werden bald moderneren Exemplaren weichen.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Das lange Warten hat bald ein Ende. Der Verwaltungsausschuss der Stadt Wildeshausen hat am Donnerstagabend die Mittel für kostenlos nutzbare WLAN-Hotspots in der Innenstadt freigegeben. Den Internetzugang gibt es zunächst ohne Zeitlimit für den Bereich der beiden Achsen Westertor-Alexanderkirche, Bahnhof-Gildeplatz sowie die Huntestraße. Für den gesamten Krandel wird nach Angaben von Wirtschaftsförderer Claus Marx noch ein Konzept erarbeitet.

In den vergangenen Jahren hatte die Stadt kostenloses WLAN nur auf dem Marktplatz für eine Stunde Dauer angeboten. Der Vertrag mit der EWE ist aber schon seit Monaten ausgelaufen. Die Leistung der Hotspots war zudem nicht mehr ausreichend.

In Zusammenarbeit mit der Bremer Firma Digineo, die unter anderem in diesem Jahr die Breminale mit WLAN versorgt hat, sollen nun elf Access-Points gekauft und eingerichtet werden. Es ist geplant, Innenstadtakteure, die bereits im Vorfeld ihre Mitarbeit signalisiert haben, in das Netz einzubinden. Diese geben dann in einem Freifunknetz Kapazitäten ab, die in den jeweiligen Bereichen von allen Interessierten genutzt werden können. Die Unterhaltung und Pflege des Netzes erfolgt über Digineo.

Marx klärt nun nach der positiven Entscheidung des Verwaltungsausschusses, welche Gebäude bestückt werden können. Auch das Stadt- und das historische Rathaus (mit Antenne in der Häusing) sollen eingebunden werden, weil die Verwaltung nun schnelle Leitungen bekommen hat. Die Kosten für das gesamte Projekt veranschlagt der Wirtschaftsförderer im ersten Jahr wegen der Einführung mit unter 10 000 Euro und dann jährlich mit 2 000 Euro für die Pflege. Nach zwei Jahren ist eine Evaluation geplant. Denn es ist nicht gewollt, dass Anwohner wegen des freien Internets ihren privaten Anschluss kündigen. Von daher könnte es später noch zu einer zeitlichen Begrenzung der Nutzung kommen.

Die Verwaltung wurde zudem beauftragt, ein entsprechendes Konzept für den Bereich des Krandel inklusive Sportplatz, Kurbad und Wohnmobilstellplatz zu erstellen. Dort soll das Internet von städtischen und gegebenenfalls privaten Teilnehmeranschlüssen gespeist, aber von einem Provider gepflegt werden. Die Entscheidung, ob es dazu kommt, wird wohl erst im kommenden Jahr fallen.

Geschäftsleute oder Hauseigentümer, die sich in der Innenstadt mit kostenlosen WLAN-Kapazitäten beteiligen möchten, können sich gerne bei Claus Marx unter Tel. 04431/88608 oder per E-Mail an claus.marx@wildeshausen.de melden.

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