Klausurtagung im Rathaus: Vielleicht doch Kauf des Schulgebäudes in Spasche?

Freibadsanierung soll deutlich später erfolgen

Kauft die Stadt dieses Gebäude? Der Erwerb wird zumindest in Erwägung gezogen.
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Kauft die Stadt dieses Gebäude? Der Erwerb wird zumindest in Erwägung gezogen.

Wildeshausen – Die Stadt Wildeshausen wird die Sanierung des Freibades so schnell nicht in Angriff nehmen und prüft nun doch einen Ankauf des Gebäudes der ehemaligen Integrierten Gesamtschule Spascher Sand an der Dr.-Pickart-Straße. Das sind zwei wesentliche Ergebnisse der Klausurtagung von Stadtrat und -verwaltung, die am Sonnabend im historischen Rathaussaal über die Bühne gegangen ist.

Das Treffen war notwendig geworden, weil der Ausschuss für Finanzen, Controlling und Wirtschaft Ende September sowie der Schulausschuss Anfang Oktober wichtige Fragen eingehend thematisieren wollten. Bis zum Beginn der Haushaltsberatungen für das kommende Jahr sollen nun Positionen für mehrere Themenkomplexe geklärt werden.

„Vor dem Hintergrund der Raumnöte im Sek-I-Bereich an der Haupt- sowie der Realschule soll die Einbeziehung der angebotenen IGS in Spasche näher geprüft werden“, erklärte Kämmerer Thomas Eilers in einer Pressemitteilung. „Konkret gehen die Überlegungen auch in Richtung eines Erwerbs der Immobilie mit einer anschließenden Möglichkeit der Erweiterung. Die Verwaltung ist gebeten worden, hier weitere Möglichkeiten zu prüfen.“

Wie von Tagungsteilnehmern zu erfahren war, gibt es die Idee, die Hauptschule an den Standort in Spasche zu verlegen. Dort müsste dann aber an- oder ausgebaut werden. Denkbar wäre es, die derzeitige Hauptschulimmobilie an den Landkreis zu verkaufen. Zudem soll es eine alte Vereinbarung mit dem Landkreis geben, dass dieser die Errichtung eines neuen Standortes mit 50 Prozent bezuschussen würde.

Am Projekt „Zukunft Stadtgrün“ soll festgehalten werden. Allerdings soll die bauliche Umgestaltung der alten Feuerwache nochmals vertieft werden. Hier geht es insbesondere um die Frage, ob statt der bisherigen vollständigen Fläche eine Herrichtung auf kleinerer Fläche wirtschaftlich sinnvoller ist.

Die Klausur hat die Realisierung der Freibadsanierung aufgrund der derzeitigen Finanzierungsprobleme mehrheitlich infrage gestellt und die Verwaltung gebeten, mit der Förderstelle eine Verlängerung der Umbaufrist zu klären. Diese beläuft sich gegenwärtig auf Ende 2023. Alternativ soll die Aufnahme in ein Folgeförderprogramm geprüft werden, falls keine Verlängerung möglich ist. Der Freibadbetrieb des jetzigen Bades soll indes in jedem Fall so lange wie möglich weiter fortgesetzt werden, heißt es.

Inwieweit unter diesen Voraussetzungen noch die Verabschiedung eines Nachtragshaushaltes notwendig ist, prüft die Verwaltung nun, denn der Verzicht auf die Freibadsanierung kann den Haushalt um rund fünf Millionen Euro entlasten.  dr

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