Freude an der Wildeshauser Hunteschule 

 Fortbestand der Förderschulen gesichert

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Die Neuntklässler freuten sich über ihren Abschluss und nahmen am Freitag ihre Zeugnisse entgegen.

Wildeshausen/Landkreis - An der Wildeshauser Hunteschule gab es am Freitag gleich doppelten Grund zur Freude: Zum einen feierten neun Neuntklässler mit ihren Mitschülern, Lehrern und Eltern ihren bestandenen Abschluss in der Aula. Zum anderen sorgte die Nachricht des Landkreises Oldenburg, dass die Fortsetzung der Förderschulen gesichert ist, für zufriedene Gesichter. „Damit können wir wieder Fünftklässler einschulen“, freute sich Hunteschulleiter Thomas Trüper.

„Alle drei Standorte der Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen im Landkreis haben durch die Landesschulbehörde Osnabrück nunmehr die Genehmigung erhalten, über den 31. Juli hinaus Schüler im Jahrgang fünf aufnehmen zu dürfen“, bestätigte die Kreisverwaltung. Sie hatte bereits im Februar einen entsprechenden Antrag an die Landesschulbehörde gerichtet (wir berichteten). Mit der jetzigen Zusage sei das Fortbestehen der Letheschule in Wardenburg-Oberlethe und der Schule am Habbrügger Weg in Ganderkesee bis zum 31. Juli 2028 sowie der Wildeshauser Hunteschule bis zum 31. Juli 2027 gesichert. Letztere verfügt nicht über einen zehnten Jahrgang.

Für alle drei Standorte gilt nunmehr, dass sie letztmalig mit Beginn des Schuljahres 2022/23 Schüler in einen fünften Jahrgang aufnehmen können. Die drei Einrichtungen sind nunmehr in der Lage, offizielle Anmeldungen anzunehmen. „Nachfragen gab es schon“, verriet Trüper, der auf eine aktuelle Zahl von 50 Schülern verwies. Mit dem Abgang der neunten Klasse sind es nun weniger.

Neun der zehn Jugendlichen holten sich am Morgen ihre Zeugnisse ab und blickten auf eine ereignisreiche Zeit zurück. „Wir haben viele lustige und verrückte Dinge hier erlebt, Freundschaften geschlossen und Konflikte ausgetragen“, erinnerte Klassensprecher Lucas. „Nun gehen wir neue spannende Wege.“ Sein Stellvertreter Paul ergänzte: „Die letzten Monate waren anstrengend. Wir mussten viel lernen, und am Ende konnte keiner mehr Mathematik sehen.“ Beide dankten allen Mitarbeitern der Hunteschule und besonders den anderen Schülern, die ein buntes Programm vorbereitet hatten. Es gab einen Trommelauftritt, eine Darbietung der Tanz-AG sowie einige Liedbeiträge. Schulleiter Trüper gratulierte zum „Etappensieg“ und verwies darauf, dass das Lernen ein lebenslanger Prozess sei. Die nun entlassenen Neuntklässler wollen nach den Ferien allesamt weiterführende Schulen besuchen. 

ts

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