Bewohner der Bauerschaften erfahren alles Wissenswerte zu Fördermöglichkeiten des Landes

Flyer zu Dorferneuerungsmaßnahmen

Ulrich Fortmann, Jens Kuraschinski (Vertreter des Bürgermeisters), Heiko Wittrock und Kian Shahidi (v.l.) mit dem Flyer.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (dr) · Etwa eine Million Euro stellt die Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften Oldenburg (GLL) bis zum Jahr 2019 an Zuschüssen für Maßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung „Pestruper Heide“ und „Auetal“ zur Verfügung.

Für jede Ortschaft in dem Gebiet wurde ein tragfähiges Konzept für ein Miteinander von Arbeiten, Wohnen und Erholen geschaffen. Im Rahmen der Dorferneuerung sollen keine museumsgleichen Orte entstehen, vielmehr wird angestrebt, sie den heutigen und zukünftigen Ansprüchen anzupassen.

Mit einem neuen Flyer möchte die Verwaltung zusammen mit dem Planungsbüro Mumm und Partner, den Arbeitskreisen und der GLL in erster Linie bei Privatleuten „Appetit anregen“, so Fachbereichsleiter Bau, Ulrich Fortmann. Denn Mittel aus der Dorferneuerung sollen zur Sanierung und Erhaltung von Gebäuden und deren Umfeld eingesetzt werden. Die Investition von Privatleuten kann bei Eignung mit bis zu 30 Prozent der Kosten gefördert werden. Der Mindestzuschuss beträgt 2 500 Euro bei einer Investition von 8 333 Euro, je Objekt liegt der Höchstzuschuss bei 25 000 Euro. Kleinere Maßnahmen an einem Objekt oder auf einem Grundstück können auch zusammengefasst werden und unter gewissen Voraussetzungen über einen Zeitraum von maximal drei Jahren umgesetzt werden.

„Wir wollen mit dem Flyer aufzeigen, was in Wildeshausen für die Bürger geschafft wird“, so Bürgermeister Kian Shahidi. Nach Angaben von Fortmann gibt es schon einige private Maßnahmen, die gefördert werden. „Viele Leute warten aber erst einmal auf den Beginn von öffentlichen Maßnahmen“, so der Sprecher des Arbeitskreises „Pestruper Heide“, Heiko Wittrock. „Es ist wichtig, zu sehen, dass etwas passiert.“

Die Flyer werden in einer Stückzahl von 1 000 Exemplaren in den Bauerschaften verteilt. Wer eine Maßnahme plant, findet in der Broschüre Ansprechpartner, die gerne weiterhelfen.

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