Kaufhausmodell in der „Pusteblume“ zieht zahlreiche Besucher an

Flohmarkt ohne Feilschen

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Viele Kleidungsstücke wechselten bei dem Flohmarkt den Besitzer. 

Wildeshausen – „Vier Teile für fünf Euro – wo kann man sonst so günstig einkaufen?“, fragt Kirsten Spichartz-Grübbel vom Förderkreis des Kindergartens Pusteblume in Wildeshausen. Die fünf Vorstandsmitglieder des Förderkreises hatten am Sonnabend gemeinsam mit Elternvertretern einen Kaufhausflohmarkt in der Einrichtung am Twistringer Weg auf die Beine gestellt. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, um ein paar Schnäppchen zu machen.

Zum zweiten Mal gab es die Veranstaltung in dieser Form. „Und der Andrang war deutlich größer als bei unserer Premiere im Herbst“, zeigte sich Stefanie Otte-Stöver, zweite Vorsitzende des Förderkreises, erfreut. Während Kirsten Spichartz-Grübbel und Vorsitzender Jörn Johannsen mit weiteren Helfern die Kasse betreuten, erklärte sie am Eingang jedem Besucher den Ablauf auf dem Flohmarkt.

„Für eine solche Veranstaltung ist jede Menge Organisation nötig“, betonte Stefanie Otte-Stöver. Schließlich müsste vorab nicht nur alles aufgebaut, sondern auch die Kleidung der Verkäufer nach Größen sortiert werden. Jeder Verkäufer erhält eine Nummer, mit der er 60 Waren verkaufen kann. „Durch die limitierte Zahl der Artikel haben wir einen größeren Pool an Verkäufern“, erklärte die zweite Vorsitzende. Insgesamt mehr als 4 000 Teile an Bekleidung, Spielzeug und Zubehör kamen so zusammen. „Bei unserem ersten Kaufhausflohmarkt waren es etwa 3 000“, erinnerte sich Stefanie Otte-Stöver.

Für die Käufer ist der Flohmarkt übersichtlicher, denn alles ist nach Größen und Kategorien sortiert. Niemand muss an mehreren Ständen nach der passenden Größe suchen. „Der Nachteil ist, dass kein Handeln möglich ist“, erklärt Stefanie Otte-Stöver. So müssten die Verkäufer auch vorab sehr gut überlegen, was ihre Artikel kosten sollen.

Für die Helfer war es am Ende des Flohmarkts mit dem Aufräumen noch nicht getan. Die einzelnen Teile, die nicht verkauft wurden, mussten nach Verkäufernummern sortiert werden, und anhand einer Exceltabelle errechnet Kassenwart Woldemar Schilberg, wie viel jedem Verkäufer zusteht.

15 Prozent des Verkaufspreises kommen dem Förderkreis zugute. „Damit unterstützen wir das Musikprojekt für die Kinder, das gerade in Zusammenarbeit mit der Musikschule läuft“, erklärt Stefanie Otte-Stöver.  

jm

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