Firma Hoge-Systemtechnik zeichnet für Elektrik im Wohnpark verantwortlich

Haus mit 50000 Metern Kabel ins rechte Licht rücken

+
Mit reichlich Kabel hat es Jürgen Strehl auf der Baustelle zu tun. Hier muss er sich als „Kabelbändiger“ betätigen.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Es ist der größte Auftrag, den er bislang hatte: Tim Hoge, Inhaber der Wildeshauser Firma Hoge-Systemtechnik, zeichnet verantwortlich für die komplette elektrische Ausstattung der Pflegeeinrichtung und des Wohnparks an der Hunte in der Kreisstadt, wobei er einige Arbeiten an Sub-Unternehmen vergeben hat.

„Ich habe schon mehrfach mit Investor Friedhelm Clasen zusammengearbeitet. Unter anderem hatten wir den Auftrag für die Ganderkeseer Senioreneinrichtung bekommen, die jedoch bei Weitem nicht diese Ausmaße hatte“, betont Hoge. Da habe es scheinbar auf der Hand gelegen, dass er jetzt auch diesen Auftrag bekommen habe. „Clasen legt die Messlatte zwar sehr hoch und viel Wert auf zuverlässige Leute, aber es ist ein gutes Zusammenarbeiten, weil er sehr fair ist.“

Verantwortlich zeichnet Hoge für die Elektroinstallation, den Schwesternruf, die Telefonanlage, Brandmeldeanlage sowie für die Ausstattung mit WLan. „Bis Mitte dieses Jahres soll alles fertig sein, so sind die Vorgaben“, erzählt Hoge. Genau aus diesem Grund seien teilweise bis zu 20 Elektriker auf der Baustelle: „Es muss eben mit Vollgas vorangehen.“

Überaus beeindruckend sind die Zahlen für das Verbrauchsmaterial. So wurden bisher rund 26 Kilometer Kabel verschiedener Art allein im Haus I (an der Straße) verbaut. „Da kommt allerdings noch einiges dazu, sodass wir auf fast 50 Kilometer kommen“, erzählt Hoge. Im Haus II müssten etwa 20 Kilometer verlegt werden: „Dazu muss gesagt werden, dass die Wände für jedes Kabel geschlitzt werden müssen, da es flache Kabel nicht mehr gibt.“

Die Mitarbeiter hätten zudem bisher im vorderen Haus 950 Unterputzdosen verlegt, in denen später Schalter, Steckdosen, Telefondosen sowie andere Einsätze ihren Platz finden. Run 2000 müssten noch in die Wände. Im hinteren Haus würden etwa 1500 Dosen verbaut. „Hinzu kommen die Leuchten für beide Häuser. Dabei wird es sich um knapp unter 700 Stück handeln“, so Hoge.

Schon lange im Vorfeld hätten die Planungen begonnen. „Wir haben mit dem Investor über jeden Raum gesprochen, um zu ermitteln, was wo benötigt wird“, erklärt Hoge. Bei diesen Worten präsentiert er eine Zeichnung, auf der mittels Computer jeder Schalter und jede Steckdose exakt eingezeichnet sind: „Mit diesen Zeichnungen gehen unsere Leute dann an die Arbeit. Es ist eben kein Einfamilienhaus, in dem mal eben die Stellen angezeichnet werden können, an denen Steckdosen oder dergleichen installiert werden sollen.“

Mehr zum Thema:

Ostermarkt in Brunsbrock

Ostermarkt in Brunsbrock

Was jetzt teuer ist - und wo Sie sparen können

Was jetzt teuer ist - und wo Sie sparen können

Felix Kroos bei Union Berlin

Felix Kroos bei Union Berlin

Neue Konsolenspiele: Heiße Reifen und ein Troll

Neue Konsolenspiele: Heiße Reifen und ein Troll

Meistgelesene Artikel

Entenschlachterei am Westring fällt im Ausschuss durch

Entenschlachterei am Westring fällt im Ausschuss durch

Aldi rechnet mit Neubau an der Harpstedter Straße in 2018

Aldi rechnet mit Neubau an der Harpstedter Straße in 2018

Vater wird aus Sorge um kranke Tochter zum Betrüger

Vater wird aus Sorge um kranke Tochter zum Betrüger

Herrlichkeit: Denkmalschutz sorgt für Veränderungssperre

Herrlichkeit: Denkmalschutz sorgt für Veränderungssperre

Kommentare