Gebäude der ehemaligen IGS in Spasche wird ausgebaut

Filtersystem für neue Hunteschule

Neuer Regenwasserkanal und Großanlage mit Filtersystem: Die Schule in Spasche wird fit gemacht für den Einzug der Hunteschüler.
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Neuer Regenwasserkanal und Großanlage mit Filtersystem: Die Schule in Spasche wird fit gemacht für den Einzug der Hunteschüler.

Wildeshausen – Acht Klassenräume im zweiten Obergeschoss der zukünftigen Hunteschule und ehemaligen Integrierten Gesamtschule in Spasche erhalten in diesen Tagen eine Großanlage mit Filtersystem. Diese soll die Räume belüften, die Luft so säubern, dass beispielsweise Coronaviren vernichtet werden, und die Temperatur regeln.

Die Kosten werden von der Spascher Sand Immobilien-Gesellschaft getragen, die das Schulgebäude im Mietkauf an die Stadt Wildeshausen übergibt und darauf hofft, die Immobilie im Jahr 2025 komplett an die Kommune verkaufen zu können.

„Die jetzigen Investitionen sind ein Engagement von uns für die Stadt Wildeshausen“, sagt Ingo Stritter, Geschäftsführer der Immobilien-Gesellschaft. Es würde nicht nur die neue Großanlage mit Filter ins Gebäude eingebaut, es gebe auch einen neuen Regenwasserkanal, weil das Regenrückhaltebecken zurückgebaut worden sei. Derzeit erfolgten zudem Malerarbeiten sowie Instandsetzungen, damit die Förderschule mit dem neuen Schuljahr optimale Voraussetzungen vorfindet. Dazu gehört nach Stritter auch, dass Bereiche zu einem Hauswirtschafts- und einem Werkraum umgebaut würden. „Da sind auch noch einige Elektroarbeiten zu erledigen“, so der Eigentümer. Am Ende habe man aber eine moderne Schule und ein „fantastisches Gebäude“, das im Gegensatz zu früher, als es zur Schule Gut Spascher Sand gehörte, als eigenständige Einheit nutzbar sei.

Stadt kann Schule übernehmen - muss es aber nicht

Das wiederum ist für Stritter schon deshalb wichtig, weil er der Stadt zwar zusichert, dass sie die Schule 2025 übernehmen kann, die Stadt hingegen von dem Vertrag zurücktreten kann. Bislang gibt es auch noch keinen Ratsbeschluss, der einen Kauf der Schule vorsieht.

Bislang – und nach Plänen der Landesregierung für die Förderschulen Lernen – könnte die Hunteschule bis 2027 auslaufen. Das Gebäude wäre aber auch weiter nutzbar, wenn die Förderschulen erhalten bleiben sollen. Sie sind in Trägerschaft des Landkreises Oldenburg. Dieser mietet die Immobilie von der Stadt, während diese die ehemalige Hunteschul-Liegenschaft erworben hat und dort ab September die St.-Peter-Schule unterbringt.

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