Stundenlange Sperrung

Lkw-Anhänger brennt auf der A1 bei Wildeshausen aus

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Der Lkw-Anhänger stand komplett in Flammen und sorgte für eine stundenlange Sperrung der A1.

Wildeshausen - Schwieriger Einsatz am Donnerstagabend für die Feuerwehren Wildeshausen, Harpstedt und Groß Ippener: Bei hochsommerlichen Temperaturen von mehr als 30 Grad rückten die Kräfte auf die Autobahn 1 vor, um einen in Brand geratenen Lastwagen-Anhänger zu löschen. Es entstand ein Schaden von 31.000 Euro. Die Strecke war bis um 3.45 Uhr gesperrt.

Laut Polizei hatte ein 56-jähriger Lastwagenfahrer um 19.19 Uhr im Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen-Nord und Groß Ippener einen Brand an der Hinterachse seines Anhängers bemerkt. Vermutlich war dort eine Achse heißgelaufen. Es gelang dem Mann gerade noch, den Anhänger abzukuppeln, bevor dieser komplett Feuer fing.

Kurz darauf wurde zunächst die Feuerwehr Wildeshausen von der Großleitstelle in Oldenburg alarmiert. Wegen eines speziellen Anfahrtsplanes während der Baustellenphase fuhren die ersten Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen in Wildeshausen auf die Autobahn auf, während sich die anderen Brandschützer zu einem Parkplatz im Bereich Simmerhausen bewegten.

„Während der Anfahrt meldete die Leitstelle schon, dass der Anhänger in Vollbrand steht“, so der Sprecher der Kreisfeuerwehr Christian Bahrs. „Daraufhin wurden die Feuerwehr Harpstedt und das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Groß Ippener nachgefordert.“ Die ersten Einsatzkräfte aus Wildeshausen blieben schon bei der Anfahrt im Stau stecken.

Abkuppeln der Zugmaschine verhindert Übergreifen 

In schweißtreibender Arbeit löschten die Wehrleute den Brand.

Wegen der engen zweispuren Verkehrsführung in der Baustelle, konnte keine Rettungsgasse gebildet werden. Die weiteren Einsatzkräfte fuhren jedoch ab dem Parkplatz in die entgegengesetzte Fahrtrichtung auf die A 1 und bis zur Brandstelle durch. Durch das Abkuppeln des Anhängers bestand keine Gefahr des Übergreifens auf die Zugmaschine. Dennoch gab es viel Qualm, der kilometerweit zu sehen war.

Mit mehreren Trupps unter Atemschutz löschten die Feuerwehren den Brand. „Aufgrund der hohen Temperaturen war es für alle eingesetzten Kräfte eine schweißtreibende Arbeit“, so Bahrs. Auf dem Anhänger befand sich auf Rollen aufgewickeltes Industrievlies, das mithilfe von Einreißhaken nach und nach von der Ladefläche gezogen und abgelöscht wurden. Die Wasserversorgung stellten die Feuerwehren mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr sicher.

Durch den enormen Einsatz von Atemschutzgeräten wurde von der Feuerwehrtechnischen Zentrale der Gerätewagen Atemschutz angefordert, um die Geräte vor Ort wieder einsatzbereit zu machen. Nach gut eineinhalb Stunden war das Feuer komplett gelöscht.

Die beiden im Stau feststeckenden Fahrzeuge aus Wildeshausen hatten derweil einen Bereich in der Baustelle geöffnet und ließen den festsitzenden Verkehr über die gesperrte Gegenfahrbahn in Richtung Osnabrück abfließen.

dr

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