Szenario: Haus „Cloppenburg“ brennt

Feuerwehren Wildeshausen und Düngstrup üben bei der Diakonie für den Ernstfall

Viele Feuerwehrleute waren mit Atemschutzgeräten ausgerüstet. Trotzdem musste die Kommunikation untereinander funktionieren, damit die Einsatzziele erreicht wurden. - Fotos: Feuerwehr/Engels
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Viele Feuerwehrleute waren mit Atemschutzgeräten ausgerüstet. Trotzdem musste die Kommunikation untereinander funktionieren, damit die Einsatzziele erreicht wurden.

Wildeshausen - Vermisste Personen, jede Menge Rauch und eine unklare Lage: Das alles erwartete die Teilnehmer der Stadtatemschutzübung der Feuerwehren Wildeshausen und Düngstrup am Dienstagabend auf dem Gelände der Diakonie Himmelsthür. Ralf Kempermann und Conrad Kramer hatten das Szenario entwickelt.

Beim Eintreffen stellte Einsatzleiter Lutz Ertelt fest, dass es nach Arbeiten einer Technikfirma im Keller des Gebäudes „Cloppenburg“ zu einem Brand gekommen war. Die Handwerker hatten versucht, die Flammen zu löschen, und galten als verschollen. Eine weitere Herausforderung für die Wildeshauser und Düngstruper Brandschützer wartete im ersten Ober- und im Dachgeschoss: Dort befanden sich noch diverse Bewohner, die aus dem Gebäude gerettet werden mussten.

Die Verletzten und Betroffenen wurden von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Wildeshausen und Kameraden der Brettorfer Feuerwehr gemimt. „Diese stellten die Menschenrettung besonders realistisch dar“, heißt es im Bericht von Pressewart Daniel Engels.

Aufgrund der vielfältigen Einsatzlage waren diverse Atemschutztrupps nötig. Im weiteren Verlauf galt es, eine besonders schwere Person patientenschonend mit der Drehleiter aus dem Dachgeschoss zu retten. Dabei kam auch der neue „Rescue-Loader“ zum Einsatz. „Als Fazit konnten der Stadtbrandmeister Helmut Müller und auch die Übungsleitung sowie der Düngstruper Ortsbrandmeister Kurt Hagelmann sehr zufrieden sein“, so Engels weiter.

Die Feuerwehrleute mussten sich einen Überblick in den verrauchten Räumen verschaffen.

Mit dem Szenario leisteten viele Kameraden ihren jährlich geforderten Einsatz unter Atemschutz. „Im Rahmen dieser realistischen Übung stellte sich wieder einmal heraus, dass die Zusammenarbeit der Feuerwehren der Kreisstadt einwandfrei und reibungslos funktioniert. Auch die Abschnittsbildung an der Einsatzstelle sowie eine Rufgruppentrennung in der Funkkommunikation haben zum schnellen und erfolgreichen Einsatz beider Feuerwehren beigetragen, resümierten die Führungskräfte“, heißt es im Bericht.

Ein großer Dank galt der Diakonie für die Möglichkeit, auf dem Gelände und in einem Gebäude zu üben. Auch in diesem Bereich habe die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Haustechnik und der Leitung einwandfrei funktioniert, so Engels abschließend.

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