Feuerwehren liefern sich einen Spaßwettkampf in der Pagenmarsch

Schleifchen-Problem sorgt für Pokalverlust

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Beim Spaßwettkampf der Feuerwehren kam es auf Taktik und Körpereinsatz an.

Von Anja Nosthoff. WILDESHAUSEN. „Die Autos sind schon da, nur das Haus fehlt noch“, stellte Stadtbrandmeister Helmut Müller am Samstagabend in der Pagenmarsch fest. Dort soll eigentlich schon seit 2013 Wildeshausens neues Feuerwehrhaus stehen. Nun nisteten sich zumindest schon einmal 60 Feuerwehrkameraden aus Wildeshausen und Düngstrup an der Seite einiger Feuerwehrfahrzeuge zur Probe auf dem Gelände ein – und nahmen die „unendliche Geschichte“, deren Ende tatsächlich bisher nicht absehbar ist, während eines gemütlichen Grillabends mit Humor.

„Wir warten noch“, meinte Müller lakonisch am Stehtisch zwischen seinen Feuerwehrkollegen. An diesem Abend verstanden es die Kameraden allerdings, sich die Wartezeit mit Grillwürstchen und jeder Menge Stärkung in flüssiger Form zu versüßen. „Ein Zelt haben wir jedenfalls schon mal aufgestellt“, wies Müller schmunzelnd auf den Partypavillon.

Der Sommer war den Kameraden jedoch wohlgesinnt, und so zog es am frühen Abend noch niemanden dort hinein. „Unser gemeinsames Sommerfest gehört seit mehr als zehn Jahren zu unserem festen Jahresablauf“, erklärte Jörg Kramer, Zugführer in der Wildeshauser Wehr, der in diesem Jahr den Spaßwettkampf zu organisieren hatte. „Andere Feiern veranstalten die Wehren ja immer für sich, aber bei den Einsätzen sind wir stets zusammen – da ist es wichtig, auch außerhalb der Einsätze etwas gemeinsam zu machen“, so Kramer.

„Da es hier ab und zu Hochwasser gibt, steht dieses Mal das Sandsäcke füllen, schleppen und leeren im Vordergrund“, erklärte Kramer lachend. „Dass ihr mir bloß alle Säcke ordentlich wieder ausleert! Die will ich hinterher wieder mitnehmen. Und denkt an das Schleifchen nach dem Befüllen! Ein Doppelknoten ist beim Ausleeren schwerer zu öffnen“, mahnte Kramer noch, bevor er das Startzeichen gab.

Beide Seiten schippten kräftig, der Sandberg verlor merklich an Volumen. Die Schleifchen stellten auf Wildeshauser Seite jedoch ein Problem dar. „Was habt ihr mit den Säcken gemacht?“, riefen die Kameraden beim Ausleeren verzweifelt ihren Teamkollegen zu. Der Zeitverlust reichte, um den Wanderpokal für dieses Jahr an die Düngstruper Wehr abtreten zu müssen.

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