Container zum Abkühlen der Batterien

Feuerwehren aus dem Landkreis Oldenburg üben das Löschen von brennenden Elektroautos

Die Ehrenamtlichen probten auch die Rettung von eingeklemmten Lastwagenfahrern.
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Die Ehrenamtlichen probten auch die Rettung von eingeklemmten Lastwagenfahrern.

Wegen der Batterien ist es schwierig, brennende Elektro-Autos zu löschen. Die Feuerwehren aus dem Landkreis Oldenburg haben nun ein neues Konzept getestet.

Elektrofahrzeuge stellen die Feuerwehren vor neue Herausforderungen, da sich die Batterien bei einem Brand auch mehrere Stunden nach dem eigentlichen Ablöschen des Autos wieder selbst entzünden können. Vertreter der Feuerwehren aus dem Landkreis Oldenburg, aber auch aus Nachbarkreisen hatten nun die Gelegenheit, sich ein neues Konzept der Firma Koopmann aus Kirchhatten anzuschauen, wie aus einer Pressemitteilung der Kreisfeuerwehr hervorgeht.

Nach einem Brand müssen Elektroautos viele Stunden dauerhaft gekühlt werden, damit von den Batterien keine Gefahr mehr ausgeht. Das jetzt vorgestellte Konzept basiert auf mehreren großen Containern, die mit Wasser geflutet werden können und so die Batterie des Fahrzeuges kontinuierlich auf einer niedrigen Temperatur halten.

Auch Rettung von Lastwagenfahrern aus Fahrerkabinen geübt

Des Weiteren hatte das Unternehmen mehrere Lastwagen und Autos zur Verfügung gestellt, an denen die Feuerwehren neue Techniken und Praktiken im Umgang mit schweren Rettungsgeräten wie Schere und Spreizer erlernen und verfeinern konnten. „Gerade die Möglichkeit an Fahrerkabinen zu trainieren, war für viele Kameraden eine wertvolle Erfahrung. Unfälle mit Lastwagen sind eher selten im Landkreis Oldenburg, daher sind die Chancen gerade für junge Mitglieder, wichtige Einsatzerfahrung in diesem Bereich zu sammeln, auch eher gering“, heißt es in der Mitteilung.

Aufgrund der pandemiebedingten Schutzmaßnahmen innerhalb der Feuerwehren war ein Austausch auf dieser Ebene lange nicht möglich, so der stellvertretende Pressewart der Kreisfeuerwehr, Tom Kramer. Viele Brandschützer hätten jetzt die Gelegenheit genutzt, um auch die Zusammenarbeit mit Nachbarwehren zu trainieren, da bei Verkehrsunfällen häufig mehr als eine Wehr alarmiert werde.

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