Schwerer Unfall und Scheunenbrand fordern die Ehrenamtlichen

Feuerwehr Düngstrup: fünf Einsätze in sieben Tagen

Nach dem Feuer: Die Polizei ermittelt in Düngstrup die Brandursache.
+
Nach dem Feuer: Die Polizei ermittelt in Düngstrup die Brandursache.

Düngstrup – Hinter den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr in Düngstrup liegen ungewöhnlich anstrengende Tage. Innerhalb von einer Woche mussten sie fünf Mal mit mehreren Leuten und Fahrzeugen ausrücken – zum Teil zu größeren Alarmierungen. Dazu kamen noch Nachlöscharbeiten im Anschluss an einen Brand in Düngstrup am Samstag in der Frühe.

Um 2.19 Uhr stand eine Scheune an der Düngstruper Straße in Flammen. Als die Feuerwehrleute auf der Anfahrt waren, brannte das Gebäude bereits lichterloh und war nicht mehr zu retten. Unter anderem musste wegen der Abgelegenheit der Scheune eine Wasserleitung über 800 Meter zum nächsten Hydranten gelegt werden.

Die Löscharbeiten zogen sich über vier Stunden hin. Am Sonntag und am Montag in der Frühe mussten die Einsatzkräfte dennoch erneut anrücken, weil es eine starke Qualmentwicklung gegeben hatte. Wie berichtet, war Stroh im Gebäude gelagert worden, das mit einem Bagger ins Freie befördert wurde. Die Polizei ermittelt zur Brandursache. Zwar waren in der Scheune kleine Fahrzeuge abgestellt. Es gab dort aber dem Vernehmen nach keine Stromleitungen, die ein Feuer hätten auslösen können.

Schwerer Unfall als erster Einsatz in Düngstrup

Die harte Woche hatte bei den insgesamt 39 Einsatzkräften jedoch am Sonnabend eine Woche zuvor gegen 18.30 Uhr begonnen. Ein 50-jähriger Mann war unter Alkoholeinfluss mit seinem Auto auf der Verbindung zwischen der Ortschaft Düngstrup und der Visbeker Straße von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die Feuerwehren aus Wildeshausen und Düngstrup mussten den Mann aus dem Fahrzeugwrack befreien, indem sie das Dach öffneten.

Vergleichsweise klein war ein Einsatz am Donnerstag um 12.15 Uhr. Ein Baum lag auf der Straße zwischen Kleinenkneten und Hanstedt und musste zersägt werden. Elf Stunden später, um 23.45 Uhr, rückten drei Fahrzeuge aus Düngstrup nach Aldrup aus. Dort hatte eine Brandmeldeanlage bei Agrarfrost im Produktionsbereich ausgelöst und die Sprinkleranlage in Gang gesetzt. Am nächsten Tag ging es um 17.23 Uhr erneut zu diesem Betrieb, weil Alarm ausgelöst worden war. Die Ruhe für die Einsatzkräfte währte aber nicht lange, denn neun Stunden später brannte dann die Scheune an der Düngstruper Straße lichterloh und raubte den Ehrenamtlichen die Nachtruhe.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

iPhone 13 jetzt schon sichern – zu diesen Hammer-Konditionen

iPhone 13 jetzt schon sichern – zu diesen Hammer-Konditionen

Angela Merkel: die wichtigsten Momente ihrer Karriere

Angela Merkel: die wichtigsten Momente ihrer Karriere

Meistgelesene Artikel

Vollsperrung der A1 und Stinkefinger aus Auto

Vollsperrung der A1 und Stinkefinger aus Auto

Vollsperrung der A1 und Stinkefinger aus Auto
Werder-Anhänger müssen Zug verlassen

Werder-Anhänger müssen Zug verlassen

Werder-Anhänger müssen Zug verlassen
Teilabriss von alter Fleischerei Tonn: Keine Chance auf ein Flachdach

Teilabriss von alter Fleischerei Tonn: Keine Chance auf ein Flachdach

Teilabriss von alter Fleischerei Tonn: Keine Chance auf ein Flachdach
Zwei neue Corona-Testcenter

Zwei neue Corona-Testcenter

Zwei neue Corona-Testcenter

Kommentare