Einsatz in der Nacht: Drei Stunden Löscharbeiten für vier Wehren

Feuer in Garage greift auf Wohnhaus über

Schnell herunter mit dem Ziegeln: Die Feuerwehrleute deckten die Pfannen ab, um den Dachstuhl abzulöschen.
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Schnell herunter mit dem Ziegeln: Die Feuerwehrleute deckten die Pfannen ab, um den Dachstuhl abzulöschen.

Wildeshausen – Großeinsatz in der Nacht zu Sonntag: Was um 0.49 Uhr zunächst als Garagenbrand an der Carl-Friedrich-Gauß-Straße in Wildeshausen gemeldet wurde, entwickelte sich schnell zu einem größeren Gebäudebrand, der mehrere Nachbarfeuerwehren beschäftigte und einen Einsatz über drei Stunden zur Folge hatte.

Die Großleitstelle Oldenburg-Land hatte ein Feuer in einem Carport mit darin abgestelltem Auto gemeldet. Nachbarn hatten den Brand bemerkt und die Anwohner informiert. Diese konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Schon während der Anfahrt registrierten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Wildeshausen eine starke Rauchentwicklung und Feuerschein über der Siedlung in Nähe der Goldenstedter Straße.

Carport brannte in voller Ausdehnung

„Der Carport, der unmittelbar an das Wohnhaus angebaut war, brannte bereits in voller Ausdehnung“, berichtet Pressesprecher Daniel Engels. „Zu diesem Zeitpunkt hatte das Feuer bereits auf den Dachstuhl des angrenzenden Hauses übergegriffen, sodass der Einsatzleiter weitere Kräfte der Feuerwehren Düngstrup, Rechterfeld (Landkreis Vechta) und der Feuerwehr Dötlingen nachforderte sowie Vollalarm für die Ortsfeuerwehr Wildeshausen auslösen ließ.“

Zur unmittelbaren Brandbekämpfung wurde eine Vielzahl an Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Gleichzeitig deckten die Einsatzkräfte die Ziegel ab, um sowohl auf dem Dach als auch im Gebäude die Flammen ersticken zu können.

Gute Zusammenarbeit der Feuerwehren

„Das Ablöschen von letzten Glutnestern sowie die Kontrolle des Objektes auf etwaige weitere Brandausbreitung nahm einige Zeit in Anspruch und sorgte für einen Einsatz von vielen Atemschutzgeräteträgern“, berichtet Engels. Laut Polizei dauerten die Löscharbeiten bis 3.20 Uhr. Es wurden mehrere Straßen gesperrt. Anschließend blieb eine Brandwache vor Ort.

Brannte lichterloh: Die Garage war nicht mehr zu retten, als die Einsatzkräfte eintrafen.

„Der Einsatz zeigte einmal mehr die Schlagkräftigkeit und gute Zusammenarbeit der Feuerwehren über die Grenzen der Gemeinden und des Landkreises hinaus“, so Engels. Damit werde auch der Sinn des regelmäßigen, gemeinsamen Übens verdeutlicht.

Nach Angaben der Polizei kamen die Bewohner des Hauses vorübergehend bei Angehörigen unter. „Zur Schadenshöhe können derzeit noch keine genauen Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an“, hieß es.

Weiterer Alarm ein paar Stunden zuvor.

Schon einige Stunden vorher, gegen 14.29 Uhr, war die Feuerwehr aus Wildeshausen per Großalarm zur Diakonie Himmelsthür gerufen worden. Dort hatte eine Brandmeldeanlage ausgelöst. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Handdruckknopfmelder versehentlich eingedrückt wurde. Somit konnte der Einsatz schnell wieder abgebrochen werden.

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