Liberale möchten, dass FFP2-Masken an Personal in Schulen und Kitas ausgegegeben werden

FDP fordert Luftfiltersysteme in Klassenzimmern

Filtersysteme in Klassernräumen: Die FDP möchte das im Landkreis erreichen. 
Symbolfoto: dpa
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Filtersysteme in Klassernräumen: Die FDP möchte das im Landkreis erreichen. Symbolfoto: dpa

Landkreis – Die FDP-Kreistagsfraktion möchte mit einem Antrag an den Kreistag erreichen, dass der Landkreis die Schulen in eigener Trägerschaft umgehend mit Luftfiltersystemen der Kategorie HEPA-13 ausrüstet. In diesem Zusammenhang, so die Fraktionsvorsitzende Marion Daniel, soll der Landkreis die Förderung der Ausrüstung durch das Land und/oder den Bund prüfen. Weiter ist gewünscht, die kreisangehörigen Kommunen bei der Ausrüstung von Schulen sowie Kindertageseinrichtungen mit Luftfiltersystemen zu unterstützen sowie medizinisch schutzwirksame FFP2-Masken für das gesamte Personal in Kindertagesstätten und Schulen bereitzustellen.

„Die Corona-Pandemie hat auch uns im Landkreis fest im Griff und bestimmt in weiten Teilen unser tägliches Leben. Das Gesundheitsamt und die Kreisverwaltung haben Entscheidungen zu treffen und zu verantworten, deren Umsetzungen zum Teil von anderer Stelle gefordert werden“, so Daniel. „Durch die wochenlangen Schließungen von Kitas und Schulen im Frühjahr wurde eine Bildungs- und Chancenkrise der nachfolgenden Generationen riskiert. Die Erfahrungen aus dem Frühjahr zeigen, dass flächendeckende Kita- und Schulschließungen vermieden werden müssen.“

Hier sei nun aber festzustellen, dass einige bis jetzt getroffene Maßnahmen bei Eltern, Schülern und Lehrer als nicht ausreichend erachtet würden, und das sorge zum Teil für Unmut und Frustration.

„Gerade in Zeiten dynamischer Infektionsentwicklungen ist der Schutz aller besonders wichtig“, so Daniel. „Wir sind der Meinung, dass neben der Lüftungsregel und dem Tragen von Masken noch weitere Vorkehrungen an Kitas und Schulen getroffen werden müssen, um den Schutz der Gesundheit aller Beteiligten in den Kitas und Schulen gewährleisten zu können.“

Die FDP setzt sich auch dafür ein, dass der Landkreis beim Land darauf hinwirkt, dass eine differenzierte Betrachtung eines Wechsels der Beschulung vom Szenario A (Regelbeschulung) ins Szenario B (Wechselmodell) ermöglicht wird.

„Schulen, an denen das Infektionsgeschehen hoch ist, sollten einfacher in das Szenario B versetzt werden, auch wenn die Inzidenzzahl im Kreis noch unter 100 liegt“, so Daniel mit Verweis auf den Gemeindeteil Ahlhorn. Wichtig sei es auch, den Schülertransport weiterhin zu optimieren, um somit einen verbesserten Infektionsschutz zu bieten.  dr

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