Neuer Regionalchef für Landkreis Oldenburg

Fauerbach und das feuchte Element

Stefan Fauerbach hat die Regler im Wasserwerk Wildeshausen im Griff. - Foto: bor

Wildeshausen - Fast randvoll schenkt sich Stefan Fauerbach die Kaffeetasse, ein gehäufter Löffel Zucker, Sahne und umrühren: Kein Tropfen geht daneben. Kein Wunder, der 33-Jährige ist schließlich vom Fach, und Wasserverschwendung passt nicht zu seinem Job. Der gebürtige Wildeshauser ist als Regionalchef beim Oldenburgisch Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) für den Landkreis Oldenburg sowie Bassum und Twistringen im Landkreis Diepholz zuständig. Das Amt wurde neu geschaffen, Fauerbach trat es im Laufe des Septembers an und stellte sich am Dienstag den Fragen der Presse.

Fauerbach ist Teil einer Strukturveränderung, mit der der OOWV Entscheidungskompetenzen von der Zentrale in Brake auf sieben Regionen verlagern will. Diese sind die Stammgebiete, in denen der Verband 1948 gegründet wurde, Friesland/Wittmund und Wesermarsch/Cuxhaven, sowie die später hinzugekommenen Areale Stadt Oldenburg/Ammerland, Cloppenburg, Vechta und schließlich Fauerbachs neuer Beritt Oldenburg/Diepholz.

Dort ist der gelernte Tischler, der später Bauingenieurswesen studierte und seit 2012 beim OOWV ist, für rund 50 Mitarbeiter in drei Wasserwerken (Großenkneten, Wildeshausen, Harpstedt), vier Kläranlagen (Sandkrug, Hude, Bassum, Twistringen) und zwei Betriebsstellen (Wildeshausen, Hude) zuständig.

Fauerbach, der in Döhlen wohnt, soll als Ansprechpartner für Behörden, Firmen und Bürgermeister dienen. Zum Beispiel wenn es um die Absprache von Sanierungen mit den Bauämtern geht, damit Straßen nicht zweimal aufgerissen werden, Betriebe mehr Wasser vom OOWV haben wollen oder Verwaltungschefs in Ausschusssitzungen gerne Erläuterungen des Verbands zum Beispiel zu Nitrat hören wollen.

Dazu kommen die Belange der ihm unterstellten Mitarbeiter und Standorte. Drei Baustellen zeichnen sich dort momentan ab: der Umbau des Speicherpumpwerks in Havekost (Gemeinde Ganderkesee), der dieses Jahr abgeschlossen werden soll, die Planung einer Wasserleitung mit 0,5 Meter Durchmesser für die Putenschlachterei Heidemark in Ahlhorn und der Bau einer neuen Rechenanlage bei der Kläranlage in Bassum. Einiges zu tun also für den 33-Jährigen, der sich über die Aufgabe freut. - bor

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