Familienunternehmen Landmaschinen Schröder baut neue Halle mit Bürotrakt

„Platzen aus allen Nähten“

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Neubau der Firma Schröder: Ende des Jahres soll es an der Heemstraße so aussehen.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Es tut sich Großes an der Heemstraße in der Kreisstadt: In der kommenden Woche rücken die Bagger an, um mit dem Abriss von zwei Gebäuden zu beginnen und so Platz zu schaffen für einen modernen Neubau des Familienunternehmens Landmaschinen Schröder.

Etwas Wehmut klang schon in der Stimme von Bernd Schröder, Mitglied der Geschäftsführung, mit, als er erzählte, dass neben der weißen Halle auch das daneben liegende Wohnhaus abgerissen wird: „In diesem Haus haben wir gewohnt. Noch heute befindet sich darin mein damaliges Kinderzimmer. Zuletzt wohnte unser Onkel Klaus mit seiner Familie in dem Haus.“

Fakt sei jedoch, dass Platz geschaffen werden müsse für einen Neubau, in dem auf drei Ebenen ein Bürotrakt mit einer Nutzfläche von 1000 Quadratmetern sowie eine Halle mit 772 Quadratmetern Grundfläche untergebracht würden. „Die Halle ist vorgesehen für Kleingeräte wie Aufsitzmäher, Motorgeräte und Maschinen für die kommunale Nutzung sowie im hinteren Bereich für Traktoren“, erzählte Schröder. Zudem sei es wichtig, dass für die Übergabe der Landmaschinen und die Beratung eine vernünftige Räumlichkeit geschaffen werde.

Warum aber kein kompletter Neubau zum Beispiel im Randbereich der Stadt? „Die Antwort ist ganz einfach“, betonte Schröder, „zum einen läuft hier an der Heemstraße die komplette EDV aller unserer 27 Filialen zusammen. Das alles umzuwandeln wäre ein großes Problem. Hinzu kommt allerdings eine Menge Herzblut für diesen Standort.“ An der Heemstraße liege seit vielen Jahren das Stammhaus: „Hier sind wir Schröder-Jungs geboren und groß geworden. Daher gibt es definitiv in dieser Richtung keine Veränderung, der Firmensitz bleibt weiterhin hier“.

Die Ideen und Planungen für diesen Neubau liefen schon länger, sagt der Geschäftsführer: „Wir wussten, dass wir unbedingt etwas machen müssen. Wir platzen mittlerweile aus allen Nähten, einige Mitarbeiter sind schon in Büro-Containern untergebracht.“ Außerdem sei die alte Halle energetisch sehr schlecht: „Daher bauen wir jetzt auch nach neuesten technischen Gesichtspunkten. Und vor allem so, das wir genügend Platz auch für Besprechungen, Schulungen oder andere Zusammenkünfte haben.“ Dies sei bislang nicht mehr möglich gewesen.

Auch für die Nachbarn, die Familie Meyer, sei es kein Problem gewesen, dass nun ein größere Halle direkt neben ihrem Haus entstehe: „Wir haben uns im Vorfeld ausführlich darüber unterhalten. Es gab keinerlei Einwände, was die Sache für uns natürlich noch erleichterte“, betonte Schröder. Allerdings sei es ja auch keine Werkstatt- oder Produktionshalle.

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