Aktionstag auf der Beachsportanlage ohne Besuch / Am 15. August mehr Rahmenprogramm

Falkner, Tanzgruppe – aber keine Familien

Hätten sich über Besucher gefreut: Uwe Tietz, Pamela Beikova, Zornitza Alipieva, Jonah Klocke und Wolfgang Sasse (v.l.)
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Hätten sich über Besucher gefreut: Uwe Tietz, Pamela Beikova, Zornitza Alipieva, Jonah Klocke und Wolfgang Sasse (v.l.)

Wildeshausen – Der Vorsitzende des VfL Wittekind Wildeshausen, Wolfgang Sasse, löste am Sonnabend den ersten Teil seines Versprechens ein. Als aufgrund der Covid-19-Pandemie Kontaktbeschränkungen erlassen wurden und vor allem Kinder mit ihren Eltern in ihren Freizeitaktivitäten stark eingeschränkt waren, hatte Sasse angekündigt, dass alle bei „Sport und Spiel“ zusammenkommen sollten, sobald es wieder irgendwie geht. So hatte der VFL für den 1. August zum Familientag auf der Beachsportanlage des Vereins eingeladen. Doch es gab einen Haken: Es kam niemand.

„Man muss das verstehen. Wochenlang konnten die Familien nichts gemeinsam unternehmen. Der Samstag ist der einzige Tag, wo die Familie die Möglichkeit hat, gemeinsam in die Stadt zu gehen. Wir wollten das ja auch erst einmal nur antesten“, zeigte sich Sasse ganz entspannt und richtete seinen Blick sofort in die Zukunft. „Am 15. August werden wir den Familientag mit einem attraktiven Programm begleiten.“ Was die Gäste in zwei Wochen erwarten wird, wollte er allerdings noch nicht verraten. „Das Programm werden wir über die Presse noch bekannt geben“, versicherte Sasse.

Doch so ganz im Trüben muss man nicht fischen, denn zwei der vorgesehenen Attraktionen waren bereits am Sonnabend auf der Anlage auszumachen. Zum einen war die bulgarische Tanzgruppe „Zaedno“ aus Bremen auf dem Gelände. Von einer Kaval, einer Längsflöte, begleitet probten die Tänzerinnen bereits in ihrer farbenprächtigen bulgarischen Tracht.

„Die Gruppe will mit ihren Auftritten auch Werbung für die bulgarische Schule in Bremen machen. Das unterstützen wir natürlich gerne“, erläuterte der Vereinsboss.

Zum anderen hatten die beiden Falkner Uwe Tietz aus Wildeshausen und Jonah Klocke aus Syke mit Fritz, einem sibirischen Uhu, und einem Wüstenbussard zwei imposante Raubvögel mitgebracht, die sie in zwei Wochen vor einem möglichst großem Publikum präsentieren wollen. Zwei Tänzerinnen von „Zaedno“ zeigten am Samstag keinerlei Berührungsängste zu den Wildtieren: Sie nahmen die Greifvögel mutig auf den Arm.

Das veranlasste Wolfgang Sasse, auf das nächste Projekt in seinem Beach-Paradies sprechen zu kommen: „Wir werden da hinten, im naturnahen Bereich, eine Voliere erstellen, die von den beiden betreut wird“, informierte Sasse, um dann wieder von den vielen Möglichkeiten, die das Areal bietet, zu schwärmen. Aber das sollen die Familien am 15. August am besten selber erkunden.  hri

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