Landkreis Oldenburg sichert Kofinanzierung bis 2028 zu / Bund, Land und Stadt zahlen ebenfalls

Existenzsicherung für das Mehrgenerationenhaus

Das Mehrgenerationenhaus an der Bahnhofstraße.
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Arbeit bis 2028 gesichert: Das Mehrgenerationenhaus erhält rund 55 000 Euro Zuschüsse pro Jahr.

Wildeshausen – Rund 27 000 Besucher nutzen jährlich das Mehrgenerationenhaus (MGH) des Deutschen Roten Kreuzes an der Bahnhofstraße in Wildeshausen. Seit dem Jahr 2004 gibt es diese Einrichtung, die nun weitere acht Jahre lang finanziellen Bestandsschutz erhält. Der Kreistag des Landkreis Oldenburg hat in einem Umlaufverfahren beschlossen, das Haus bis zum 31. Dezember 2028 mit einem jährlichen Zuschuss in Höhe von je 5 000 Euro auszustatten.

Die Zuwendung wird unter der Voraussetzung gewährt, dass die Gesamtfinanzierung gesichert ist, sowie dass der Bund sich mit einem jährlichen Zuschuss in Höhe von 40 000 Euro, das Land Niedersachsen mit einer jährlichen Kofinanzierung in Höhe von 5 000 Euro und die Stadt Wildeshausen mit einem Betriebskostenzuschuss in mindestens der gleichen Höhe wie der Landkreis Oldenburg beteiligen. Verbunden mit dieser Kofinanzierungszusage bekennt sich der Landkreis zum MGH und stellt fest, dass es ein wichtiger Bestandteil der Aktivitäten zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse, insbesondere zur Schaffung guter Entwicklungschancen und fairer Teilhabemöglichkeiten für alle Bürger ist.

Hohe Zahl an Besuchern

Neben der eindrucksvoll hohen Besucherzahl zeigt sich das auch daran, dass im MGH 42 Gruppen beheimatet sind. Das Spektrum reicht nach Angaben von Leiterin Sandra Scholz von der Kleinkind- über die Handarbeits- oder Skatgruppe bis zur Suchtberatung. „Ich habe von Anfang an viel Wert darauf gelegt, dass hier alle Generationen zu ihrem Recht kommen“, so Scholz.

Während lange Jahre die meisten Besucher aus Wildeshausen gekommen seien, habe sich das in der Vergangenheit geändert. „Unser Einzugsgebiet ist wesentlich größer geworden, weil wir hier viel bieten“, freut sich die Leiterin. So kämen mittlerweile 50 Prozent der Besucher aus anderen Gemeinden des Landkreises und darüber hinaus. Die hauptamtliche Arbeit erledigen Scholz und Evgenia Witko. Dazu kommen Kräfte, die durch ausbildungsbegleitende Hilfen gefördert werden, und mittlerweile 38 Ehrenamtliche.

2004 von Ministerin Ursula von der Leyen eingeweiht

Das Haus war 2004 von der damaligen niedersächsischen Sozialministerin Ursula von der Leyen eingeweiht worden. Aus der Landesförderung wurde später eine Bundesförderung. „Wir müssen uns an ein Grundkonzept halten“, so Scholz. Der Rest der Arbeit werde aber maßgeblich von der Leitung bestimmt. So seien Mehrgenerationenhäuser im ganzen Land sehr unterschiedlich strukturiert. Dass die Einrichtung bis 2028 finanziell unterstützt werde, sorge nun für die wichtige Planungssicherheit.  dr

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