6 100 Haushalte angeschlossen

EWE beendet Glasfaser-Ausbau in der Stadt Wildeshausen

Freuen sich über schnelles Internet: Claus Marx, Henrik Lüürs, Andreas Wennmann, Jens Kuraschinski, Marvin Döhling und Manfred Meyer (von links).
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Freuen sich über schnelles Internet: Claus Marx, Henrik Lüürs, Andreas Wennmann, Jens Kuraschinski, Marvin Döhling und Manfred Meyer (von links).

Wildeshausen – Im Juli 2018 hat der Oldenburger Versorger EWE damit begonnen, das Glasfasernetz in der Stadt Wildeshausen auszubauen. Nun meldete das Unternehmen Vollzug: 6 100 Haushalte sind angeschlossen und können mit Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 1 000 Mbit pro Sekunde im Internet surfen oder Filme gucken. Bürgermeister Jens Kuraschinski freut sich über diesen Standortvorteil für Wildeshausen.

Wirtschaftsförderer Claus Marx berichtet ergänzend: „Gerade heute gab es noch eine Anfrage eines Unternehmens, das händeringend einen Glasfaseranschluss will.“

Der Standortvorteil gilt allerdings vorerst nur für die Stadt, denn dort lohnte sich nach Einschätzung der EWE der Ausbau. Deshalb hat sie diesen eigenwirtschaftlich ohne Zuschüsse vom Staat betrieben. Anders sieht es in der Landgemeinde aus, wo nach und nach auch Leitungen für schnelles Internet verlegt werden – bis alle Bauerschaften angeschlossen sind, wird es aber noch eine Weile dauern.

Die EWE hatte Hausbesitzern bis Sommer 2020 angeboten, den Anschluss an ihr Eigenheim kostenlos zu legen, wenn ein Internet-Vertrag mit dem Versorger geschlossen wird. Laut EWE-Kommunalbetreuer Henrik Lüürs haben 30 bis 40 Prozent der 6 100 Haushalte davon Gebrauch gemacht. Wie viel die EWE investiert hat, will er nicht verraten, aber: „Über fünf, sechs, sieben Jahre rechnet sich der Ausbau für uns.“ Pro Meter verlegtem Kabel seien Kosten von rund 70 Euro zu erwarten.

Wer jetzt, zum Beispiel nach einem Umzug oder Eigentümerwechsel einen Glasfaseranschluss möchte, muss bezahlen. Laut Mitteilung der EWE fallen mindestens 400 Euro an. Ein Angebot, auf das Hausbesitzer immer wieder zurückkommen. Deswegen wird es auch in Zukunft vereinzelt Baustellen im Stadtgebiet geben.

Dass längst nicht alle Kunden ihren leistungsfähigeren Internetzugang so schnell wie versprochen bekommen haben, ist der EWE bewusst. Lüürs bittet um Verständnis dafür, „dass mal der eine oder andere Anschluss etwas später fertig wurde“. Aber bei rund 95 Prozent der 6 100 Haushalte habe es keine Probleme gegeben. Im Juli 2018 hatte es der Oldenburger Versorger auch noch davon gesprochen, innerhalb von zwei Jahren nach Möglichkeit das ganze Stadtgebiet zu erschließen. Auch hier kommt die EWE mit etwas Verspätung ins Ziel.

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