Energieversorger swb installiert Masten / Rainer Kolloge: „Ein Hingucker“

Es wird Licht am Ehrenmal

Vorbereitung am Ehrenmal: Mitarbeiter der swb aus Bremen planen die Standorte der Strahler.
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Vorbereitung am Ehrenmal: Mitarbeiter der swb aus Bremen planen die Standorte der Strahler.

Wildeshausen – Nun geht es doch schneller als gedacht: Schon in den kommenden Tagen werden vor dem Ehrenmal am Burgberg in Wildeshausen Strahler installiert, die die Gedenkstätte in helleres Licht rücken sollen. Damit wird ein Wunsch vieler Bürger erfüllt, der von der UWG in Wildeshausen mit Nachdruck unterstützt und in die politischen Gremien eingebracht worden war.

Am Donnerstag begutachteten Mitarbeiter des Energieversorgers swb aus Bremen noch einmal das Gelände und schlugen dort Pflöcke ein, wo mutmaßlich die Masten aufgestellt werden sollen. Wann es mit der Installation konkret losgeht, wie viele Strahler aufgestellt werden sollen und was das Projekt kostet, war im Stadthaus auf Nachfrage nicht zu erfahren. Baudezernent Manfred Meyer verwies darauf, dass man die Maßnahme vorstellen wolle, sobald sie abgeschlossen sei. Vorher würde er dazu nichts sagen wollen.

Von vielen Bürgern lange erwartet

Einige Bürger haben die Installation der Strahler jedoch schon lange erwartet. „Vor fast genau zwei Jahren haben wir hier mit einigen Leuten das Ehrenmal gesäubert“, erinnert sich Susanne Heger an eine Gemeinschaftsaktion, die von vielen unterstützt worden war. Sie war es auch, die angeregt hatte, das Ehrenmal wieder anzustrahlen. Mit Erstaunen hatten die Bauausschussmitglieder zuvor vernommen, dass die alte Beleuchtung wegen wiederholten Vandalismus´ einfach abgeschaltet worden war.

Aufgrund eines Antrages von UWG-Ratsherr Rainer Kolloge, schnellstmöglich wieder Strahler zu installieren, hatte die Stadtverwaltung im März vorgeschlagen, neue Beleuchtungsmasten auf dem Burgberg zu errichten. Sie sollten mindestens vier Meter hoch sein, um eine vollständige Ausleuchtung sicherzustellen. Das wiederum war von der Politik abgelehnt worden. Stattdessen erreichte Kolloge eine Mehrheit für seinen Antrag, am Fuße des Burgberges sowie an der Wittekindstraße neue Strahler – zum Teil an den bestehenden Laternenmasten – zu installieren.

Der Vorschlag schaffte es jedoch nur in den Verwaltungsausschuss, wo er zurückgewiesen wurde. Man wolle das Thema noch einmal mit den swb beraten, hieß es damals.

Frage der Masten nicht geklärt

Das ist unterdessen geschehen. Nach einer Begehung mit den Fachleuten geht Kolloge nun davon aus, dass dort, wo jetzt Laternen stehen, vier deutlich höhere Masten installiert werden. Auf der Seite der Wittekindstraße müsste zudem noch ein kleiner Erdwall abgetragen werden, der die Sicht auf das Ehrenmal beeinträchtigt, so der UWG-Ratsherr. „Ich bin froh und glücklich, dass das jetzt zum Laufen kommt“, bestätigte Kolloge. „Das soll ein Hingucker werden. Wir können das Ehrenmal von der Wittekindstraße aus besser sichtbar machen. Zudem beugt das in der dunklen Jahreszeit Vandalismus vor.“

Spannend bleibt nun die Frage, wie viele Masten tatsächlich installiert werden. Es sind derzeit zwei Pflöcke in den Boden geschlagen worden, was darauf hindeutet, dass die Masten doch nicht am alten Standort der Straßenlaternen stehen werden. Das wiederum würde Kolloge sehr wundern. „Es ist jedenfalls anders abgesprochen“, sagt er.  dr

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