Es werde Licht: Neue Beleuchtung im Krandel kommt

Kommt bald weg: Das Provisorium hat seit dem Frühjahr die Trainingsplätze des VfL ausgeleuchtet.
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Kommt bald weg: Das Provisorium hat seit dem Frühjahr die Trainingsplätze des VfL ausgeleuchtet.

Wildeshausen – Das Provisorium hat bald ausgedient: Die Fußball-Trainingsplätze des VfL Wittekind im Krandel in Wildeshausen werden mit einer neuen Beleuchtungsanlage ausgestattet. In dieser Woche wurde das erste Material angeliefert. Und Ende Januar sollen die Masten stehen, ausgestattet mit neuer LED-Technik. Deswegen müssen auch weniger errichtet werden, als jetzt bereits im Krandel vorhanden sind.

Die alte Technik wird schon seit dem Frühjahr nicht mehr genutzt. Bei einer routinemäßigen Überprüfung waren Sicherheitsbedenken aufgetaucht. Es habe sogar „Gefahr für Leib und Leben“ bestanden, so die Stadtverwaltung. Deswegen hatten die Stadtwerke Bremen (SWB) provisorisch eine mobile Anlage aufgestellt, die aber längst nicht für alle Plätze ausreicht. Zurzeit ist wegen der Corona-Einschränkungen sowieso nicht viel los, aber perspektivisch brauchen die Fußballer das Licht, um auch in den Abendstunden trainieren zu können.

„Anfang Dezember werden die alten Masten demontiert“, informiert Baudezernent Manfred Meyer. Anschließend würden die neuen Fundamente gegossen, die dann über die Feiertage bis zum Beginn des kommenden Jahres aushärten könnten. Je nachdem, wie das Wetter ist, kann die Anlage dann verkabelt werden, sodass sie im Idealfall Ende Januar in Betrieb gehen kann.

Die Kosten betragen rund 125 000 Euro und sind Bestandteil des Beleuchtungsvertrags, den die Stadt mit der SWB geschlossen hatte. Die Bremer sind seitdem für die Straßenlampen in Wildeshausen und jetzt auch für den Krandel zuständig. Für Letzteres haben sie eine andere Firma beauftragt.

VfL-Fußballabteilungsleiter Matthias Ruhle freut sich, dass etwas passiert. Allerdings zweifelt er noch daran, dass die sechs Masten tatsächlich ausreichen, um alle vier Trainingsplätze komplett zu erleuchten. Die Planungen sehen vor, dass alle neuen Masten rund um einen Platz aufgestellt werden und von dort ausstrahlen. Ruhle befürchtet, dass bei Platz vier nur 25 Lux ankommen. Nötig seien aber mindestens 75 Lux. „Wir haben 30 Mannschaften“, sagt Ruhle. Er will dafür sorgen, dass alle gute Trainingsbedingungen haben. Noch hofft der Abteilungsleiter, sich mit der Stadt beziehungsweise den SWB auf einen Kompromiss einigen zu können.  bor

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