Podium mit Politik, Bildung und Sport

Diskussionsrunde zeigt Corona-Probleme von Kindern auf

Diskussionen im Zelt mit Bundestagskandidat Philip Albrecht (CDU, v.l.), Bundestagskandidatin Christina-Johanne Schröder (Grüne), Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag (SPD), Landratskandidat Christian Pundt, Vorstand der Kreissportjugend Tamino Büttner und Kreissportbundvorsitzender) Jörg Skatulla.
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Präsent und digital ging die Podiumsdiskussion am Mittwoch über die Bühne.

Es muss mehr für die Jugend getan werden. Mit dieser Aussage waren sich alle Teilnehmer einer Podiumsdiskussion auf dem Gelände des VFL Wildeshausen am Krandel am Mittwochabend einig. Landratskandidat Christian Pundt hatte zu dieser Diskussion mit Vertretern aus Politik, Bildung und Sport eingeladen. Thema war die Folge der Pandemie auf Kinder und Jugendliche.

Wildeshausen – Tamino Büttner, Vorstand der Kreissportjugend Oldenburger Land, sprach sich für die Förderung des Lokalsports aus. Gerade die Zahl der jungen Vereinsmitglieder sei drastisch zusammengebrochen. Kreissportbundvorsitzender Jörg Skatulla fügte hinzu, dass der Sport zwar seit drei Wochen wieder möglich sei und „sich die Kinder wie eine Kuhherde nach der Winterpause freuen, wieder raus zu kommen“, jedoch sehe auch er die Entwicklung der Zahlen. Deshalb müssten nun vermehrt Übungsleiter herangezogen und dementsprechend Ehrenamtliche besser unterstützt werden.

Über die Wichtigkeit der Digitalisierung darf nicht mehr diskutiert werden.

Silke Müller, Leiterin der Waldschule Hatten

Ein weiteres beherrschendes Thema war die Digitalisierung der Schulen und des Unterrichts. Silke Müller, Oberschuldirektorin der Waldschule Hatten, erklärte, die Bildungsstätten hätten sich verändert und die Digitalisierung sei wichtig und richtig. „Die Ausstattung mit mobilen Endgeräten sollte nicht die Grundlage einer Diskussion sein. Die Endgeräte müssen einfach für Schulen verfügbar gemacht werden. Über die Wichtigkeit der Digitalisierung darf nicht mehr diskutiert werden.“ Weiterhin erklärte sie, dass viele Bildungsstätten geradezu für zeitgemäßes Arbeiten betteln müssten. „Bei Wahlen steht immer die Bildung im Mittelpunkt, bei der Umsetzung hapert es dann“, so Müller. Sie appellierte an die Zusammenarbeit aller Parteien bei diesem Thema unter Einbezug der Lehrer. „Sprechen Sie nicht mehr über uns. Sprechen Sie mit uns.“

Micha Pallesche, Schulleiter der Ernst-Reuter-Schule in Karlsruhe, setzte sich ebenfalls für die Digitalisierung der Schulen ein. „Wir haben alle gelernt, dass wir von den unterschiedlichsten Orten arbeiten können. Das gilt aber nicht nur für Berufstätige, sondern auch für Schüler.“ Viele Bildungsstätten haben demnach ein Problem, alte Prozesse digitalisieren zu wollen.

Björn Försterling, FDP-Landtagsabgeordneter, gab zu bedenken, dass mehr das soziale Miteinander der Schüler in den Fokus rücken müsse. Auch solle die Pandemie-Situation in Bezug auf die Delta-Variante bedacht werden. „Es darf nicht passieren, dass wir dieselbe Situation wie im Vorjahr erleben.“

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