Schwerst vorerkrankt

Erster Corona-Todesfall im Landkreis: 89-jähriger Mann stirbt im Krankenhaus Johanneum

Coronavirus - Schweiz
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Es gibt den ersten Corona-Todesfall im Landkreis Oldenburg.

Das Coronavirus breitet sich im Landkreis Oldenburg weiter aus. Nun ist ein 89-jähriger Mann aus Delmenhorst am Freitag in der Frühe an der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

Update vom 30. März: Im Atrium am Wall in Wildeshausen sind 41 Menschen mit Covid-19 infiziert worden. Infizierte werden von infizierten Mitarbeitern betreut, negativ getestete Personen von negativ getesteten Pflegern. Die Stadt hat sich in der Corona-Krise zu einem Krisenschwerpunkt entwickelt.

Originalartikel vom 27. März: Landkreis - „Wir haben leider den ersten Todesfall, der auf das Coronavirus zurückzuführen ist, hier im Kreisgebiet zu beklagen. Unser tiefstes Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden den Angehörigen des Verstorbenen“, wird Landrat Carsten Harings in einer Pressemitteilung zitiert. „Die Nachricht seines Todes schockiert uns sehr.“

Der schwerst Vorerkrankte, der damit generell anfällig für jegliche Infektionen war, wurde mit Komplikationen ins Johanneum Wildeshausen eingeliefert. Sofort wurde ein Corona-Test durchgeführt. Noch bevor das Testergebnis vorlag verstarb der Patient.

Corona im Landkreis Oldenburg: 56 Fälle bestätigt

Im Landkreis Oldenburg sind aktuell 56 Fälle einer Covid-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2, bestätigt. Davon sind fünf Personen wieder genesen. Somit gibt es derzeit 51 Erkrankte. 281 Personen befinden sich zur Zeit aktiv in häuslicher Isolation/Quarantäne. In diesen 281 Personen sind die 51 an Covid-19 Erkrankten eingerechnet.

Jede Hilfe kam zu spät: Ein 89-jähriger Mann starb im Krankenhaus Johanneum am Coronavirus.

Bei den 51 Erkrankten handelt sich um Patienten aus den Gemeinden Ganderkesee (8), Dötlingen (4), Hude (9), Hatten (4) und Wardenburg (19), der Samtgemeinde Harpstedt (1) und der Stadt Wildeshausen (6). In der Gemeinde Großenkneten ist noch kein Covid-19-Patient registriert.

Landkreis: Alle sollen sich an das Kontaktverbot halten

Die Kreisverwaltung appelliert erneut an alle Bürger, sich an das Kontaktverbot zu halten, um mögliche Neuinfektionen zu vermeiden. Zudem bitten die Hausärzte des Landkreises eindringlich darum, nicht zwingend notwendige Arzttermine zu verschieben und Praxen nur in äußerst dringenden Fällen nach vorheriger telefonischer Absprache zu besuchen.

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