Experten von Wildeshauser Banken geben Tipps 

„Der erste Eindruck ist oft entscheidend“

Im Rahmen des Bewerbungstrainings erhielten die Schüler gute Tipps von den Experten. - Foto: Beumelburg

Wildeshausen - Noch nie waren die Chancen für junge motivierte und qualifizierte Schüler so gut, eine Stelle nach Wunsch zu bekommen, wie aktuell. Wer allerdings genau seinen Traumberuf ausüben möchte, sollte sich optimal auf die Bewerbung vorbereiten.

Einen wichtigen Schritt dazu bot am Freitag das Bewerbungscoaching für die Zehntklässler des Wildeshauser Gymnasiums. In die Schule an der Humboldtstraße waren Referenten der Landessparkasse zu Oldenburg, der Oldenburgischen Landesbank und der Volksbank Wildeshauser Geest gekommen, um wichtige Tipps zu geben.

Was will und was kann ich? Wie erreiche ich mein Ziel? Das waren für die Jugendlichen wichtige Fragen. „Wie präsentiere ich mich in einem Bewerbungsgespräch und was erwartet mich beim Einstellungstest?“, fragten sie die Fachleute.

„Schon seit zehn Jahren holen wir uns im September die Fachleute aus der Wirtschaft in die Schule, damit die Jugendlichen sich frühzeitig um einen Ausbildungsplatz kümmern können“, sagte Johann Strudthoff, der als Fachlehrer für die berufliche Orientierung der Schüler zuständig ist. „Das Schöne ist, dass mit den beiden leitenden Bankangestellten Ralf Müller und Nicolas Tabke sogar ehemalige Absolventen des Gymnasiums in die Schule gekommen sind.“

In den Klassen wurde nicht nur theoretisches Wissen vermittelt. Die Schüler mussten sich auch im Rahmen eines Bewerbungsgespräches beweisen. Nach einigen Übungen hatten die Jugendlichen zudem die Gelegenheit, in Kleingruppen Bewerbungen zu schreiben, die von den Fachleuten durchgesehen wurden. „Der Schreibstil und die Form sowie das gesamte Erscheinungsbild eines Bewerbers ist heutzutage entscheidend, um eine Eintrittskarte ins Berufsleben zu bekommen“, sagte Ralf Müller. Tina Kotara aus der Personalabteilung der Volksbank zeigte auf, dass der erste Eindruck entscheidend ist. „Das Bewerbungsschreiben sollte sich schon aus der Masse der Zuschriften abheben“, erklärte sie. 

jb

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