Schlager- und Oldie-Dance-Night mit „The (G)Oldies“ im „Reitersaal“ der „Gildestube“

„Erstaunlich, was diese älteren Männer auf die Bühne bringen“

„The (G)Oldies“ – Achim Bütow, Franz kleine Holthaus, Helmut „Eddy“ Ostendorf und Joachim „Dejo“ Decker (von links) – spielen im „Reitersaal“ der „Gildestube“. - Foto: Beumelburg

Wildeshausen - Er war der Gründer der legendären Band „Blue Boys“ und sitzt nun seit einigen Jahren in der Band „The (G)Oldies“ am Schlagzeug – der Wildeshauser Helmut „Eddy“ Ostendorf, der seit mehr als 50 Jahren Musik macht. Gemeinsam mit Franz kleine Holthaus (Gitarre, Mundharmonika und Gesang), Achim Bütow (Gitarre und Gesang) sowie Joachim „Dejo“ Decker (Gesang) steht er am Freitag, 18. November, ab 20 Uhr im „Reitersaal“ der „Gildestube“ in der Kreisstadt auf der Bühne. Dort ist die Schlager- und Oldie-Dance-Night angesagt.

„Ich brauche die Musik einfach. Zumal wir heute immer noch viele Titel spielen, die wir mit den ,Blue Boys‘ in den 70er-Jahren als brandaktuelle Stücke im Repertoire hatten. Das ist eben Musik, die nicht anrostet und auch heute noch sehr beliebt ist“, so Ostendorf. Er könne sich nicht vorstellen, dass es heute viele Songs gebe, die auch in mehr als 40 Jahren noch von den Bands gespielt werden: „Sie sind einfach zu kurzlebig geworden.“ Besonders freue es ihn immer wieder, wenn er einen Auftritt in Wildeshausen habe: „Unser Gäste sind stets sehr gut drauf und verstehen es auch, unsere Leistung zu honorieren.“

In die gleiche Kerbe schlägt kleine Holthaus: „Die Auftritte in Wildeshausen sind immer wieder ein Erlebnis. Hier haben wir schon eine recht große Fan-Gemeinde und viele Freunde, die zu unseren Oldie-Nights kommt, um zünftig zu feiern und zu tanzen.“ Daher werde bei der Auswahl der Musikstücke stets darauf geachtet, dass es tanzbare Musik ist: „Ich bin froh, dass wir uns den Oldies verschrieben haben und alle Mitglieder der Band ebenso denken. Es ist eben Mucke, die uns sehr viel Spaß macht und mit der wir unsere Besucher erfreuen können.“

Holger Munke, Betriebsleiter der „Gildestube“ und Veranstalter: „Ich bin froh, dass ich die Jungs jetzt verpflichten konnte. Ich habe sie schon mehrmals gehört und war begeistert von dem Musikprogramm.“ Und mit einem Schmunzeln: „Es ist schon erstaunlich, was diese älteren Männer auf die Bühne bringen und wie sie bei der Musik abgehen.“ Damit spricht er die Tatsache an, dass es die Bandmitglieder gemeinsam auf immerhin rund 265 Lebensjahre bringen. „Das heißt aber nicht, dass wir zu alt sind, Musik hält eben jung“, so Bütow – der Jüngste im Team.

Auch jetzt können sich die Besucher wieder auf ein Programm freuen, das von „Creedence Clearwater Revival“ über die „Beach Boys“, Elvis, Everly Brothers, Daniel Boone, Howard Carpendale, Beatles, Linda Ronstadt und Bata Illic bis hin zu Cliff Richard reicht, um nur einige große Namen zu nennen.

Der Eintritt zur Oldie-Night kostet sieben Euro. - jd

Mehr zum Thema:

London: Fast alle Festgenommenen wieder frei

London: Fast alle Festgenommenen wieder frei

Werk-Kunst Ausstellung im Verdener Rathaus

Werk-Kunst Ausstellung im Verdener Rathaus

Unglücksfähre "Sewol" vor Südkorea auf Lastschiff verladen

Unglücksfähre "Sewol" vor Südkorea auf Lastschiff verladen

"Schwung und Kraft": Vettel jagt Hamilton in Australien

"Schwung und Kraft": Vettel jagt Hamilton in Australien

Meistgelesene Artikel

Frontal-Crash: 56-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Frontal-Crash: 56-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Entenschlachterei am Westring fällt im Ausschuss durch

Entenschlachterei am Westring fällt im Ausschuss durch

Vater wird aus Sorge um kranke Tochter zum Betrüger

Vater wird aus Sorge um kranke Tochter zum Betrüger

Eisenbahntragödie forderte 1957 vier Menschenleben

Eisenbahntragödie forderte 1957 vier Menschenleben

Kommentare