Strikte Regeln in Wildeshausen

Erst der Coronatest, dann die Abi-Prüfung

Mit ausreichend Abstand sitzen Schüler in einer Abi-Prüfung. Ähnlich wird es auch beim Gymnasium Wildeshausen aussehen.
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Mit ausreichend Abstand sitzen Schüler in einer Abi-Prüfung. Ähnlich wird es auch beim Gymnasium Wildeshausen aussehen.

Wildeshausen – Noch sind Osterferien, aber bald fängt die Schule wieder an. Und dann wird es ernst für die Gymnasiasten, die in diesem Jahr ihren Abschluss machen. Die ersten Abi-Prüfungen sind am 19. April direkt nach dem Ende der Ausgangssperre in Wildeshausen angesetzt. Aber bevor es an die Klausur geht, müssen die jungen Männer und Frauen erst einmal einen Coronatest machen.

Nur wer ein negatives Ergebnis hat, darf in die Schule, betont Andreas Langen, Rektor am Wildeshauser Gymnasium. Der Test erfolge im häuslichen Umfeld. Bei einem positiven Ergebnis würden die Schüler als Corona-Verdachtsfälle gelten und dürften nicht mitschreiben, erklärt er den Ablauf.

„Wir wollen den größtmöglichen Schutz für jeden im Raum“, sagt Langen. Deswegen werde auch auf alle Abstands- und Hygieneregeln geachtet. Da es genug Platz gebe, sei es den Schülern dann auch erlaubt, ihre Masken am Tisch abzulegen. Man könne auch schlecht eine sechsstündige Klausur schreiben und dabei ständig eine Maske tragen, bemüht sich der Rektor um eine pragmatische Lösung.

Wenn der Schnelltest ein positives Ergebnis zutage gefördert hat, müssen die Schüler einen zuverlässigeren PCR-Test machen. Da dessen Ergebnis nicht so schnell vorliegt, verpassen sie in jedem Fall ihre Klausur. Jedoch gibt es wie in normalen Jahren auch Nachschreibtermine, für die andere Aufgaben vorbereitet sind. Diese sind niedersachsenweit einheitlich. Erst wenn Gymnasiasten auch beim zweiten Termin wegen eines positiven Coronatests nicht teilnehmen können, „müssen wir ran“, sagt Langen. Heißt: Dann stellen die Lehrer Aufgaben für eine dritte Klausur zusammen. Allerdings geht Langen nicht davon aus, dass es so weit kommen wird.

Überhaupt hofft der Rektor, dass nicht allzu viele Abiturienten einen Nachschreibetermin brauchen. „Wir achten doch alle auf die Hygieneregeln. Dementsprechend ist die Wahrscheinlichkeit von positiven Tests nicht hoch.“ Eine besondere nervliche Belastung sieht er nicht. „Wer sich krank fühlt, stellt sich doch sowieso die Frage, ob er teilnehmen sollte.“ So gesehen verschafft ein Test zumindest etwas mehr Klarheit.

Was den Inhalt der Klausuren angeht, macht der Schulleiter den Abiturienten Mut. Sie hätten guten Unterricht gehabt und seien von ihren Lehren ordentlich vorbereitet worden. Des Weiteren gäben die bisherigen Noten Anlass zur Hoffnung.

Außerdem hatte schon Bildungsminister Grand Hendrik Tonne zugesichert, dass im Abitur nur Stoff abgefragt wird, der auch tatsächlich im Unterricht behandelt wurde. Er hatte von Prüfungen mit „Pandemie-Zuschnitt“ gesprochen. Die Aufgaben seien im Bedarfsfall angepasst worden.

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