Stadt plant Vermarktung von neuen Baugrundstücken Ende des Jahres

Erschließung läuft bald an

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Noch nichts gebaut: Hinter dem Ortsausgangsschild plant die Stadt Wildeshausen ein Mischgebiet. Dann kommt die Entlastungsstraße und im Anschluss an die hinten sichtbare Bebauung beginnt das Gebiet des Bebauungsplanes 54/1 Teil B.

Wildeshausen – Bürger, die in Wildeshausen ein günstiges Eigenheim bauen wollen, können gegen Ende des Jahres wieder auf neue Grundstücke in der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme hoffen. Wie berichtet, hat die Stadt eine Fläche südlich des Bargloyer Weges von einem Landwirt erworben, der nördlich der Straße seinen Hof hat. Das Areal kann nun bald erschlossen werden. „Die Maßnahmen werden demnächst ausgeschrieben“, so Stadtpressesprecher Hans Ufferfilge auf Nachfrage.

Das Verfahren kommt so schnell in Gang, weil der Bebauungsplan 54/1 Teil B bereits rechtsgültig ist. Allerdings sieht er noch recht umfangreiche Schutzzonen gegen die Emissionen des landwirtschaftlichen Betriebes vor. Diese werden zukünftig nicht mehr nötig sein. Der Bauer hat sich verpflichtet, die Stallungen zurückzubauen und an anderer Stelle zu wirtschaften. Das Wohngebäude bleibt allerdings erhalten.

Wer sich den Bebauungsplan ansieht, kann jedoch bislang nur die Straßenführung erkennen. Es gibt noch keine Parzellierungen. Geplant ist, nicht nur Ein- und Zweifamilienhäuser zuzulassen, sondern auch größere Einheiten mit günstigem Wohnraum. Das Gebiet reicht bis kurz vor die geplante Entlastungsstraße. Auf der anderen Seite der Bauflächen ist in Richtung Westring ein Mischgebiet geplant. Dort sind somit Wohnen und nichtstörendes Gewerbe erlaubt. Es soll auch eine neue Kindertagesstätte der Stadt Wildeshausen errichtet werden, die im Bedarfsfall bis zu sechs Kindergarten- sowie Krippengruppen aufnehmen kann. Diese wird zunächst über die Stellmacherstraße erschlossen.

So ist der Plan: Südlich des landwirtschaftlichen Anwesens wird ein neues Baugebiet erschlossen.

„Nach Möglichkeit wollen wir die neuen Baugrundstücke zum Ende dieses Jahres anbieten“, kündigt Ufferfilge an. Unklar ist aber noch, welchen Quadratmeterpreis die Stadt für die Flächen verlangt. Die zuletzt nördlich des Bargloyer Weges verkauften Grundstücke wurden für 130 Euro pro Quadratmeter angeboten. Die zuletzt südlich der Straße verkauften Areale kosteten ein Jahr vorher noch 105 Euro je Quadratmeter. Von daher könnte der Preis weiter steigen, zumal die Areale näher an der Stadt liegen. Die Bewertung nimmt der Gutachterausschuss vor.

Preismindernd könnte allerdings die Lage in der Nähe der geplanten Entlastungsstraße sein. Ob diese jedoch so schnell kommt, ist fraglich. Derzeit gibt es keine Baupläne.  

dr

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