Eröffnung des Weihnachtsmarktes mit Gottesdienst und Stollenverkauf

Mittelalterliches Treiben vor der Alexanderkirche

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Dirk Schnittker, Weihnachtsmarkt-Organisator Frank Stauga, Jens Kuraschinski, Jochen Meyer und Wolfgang Kolloge beim Anschneiden von Klaben und Stollen für einen guten Zweck.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Mit Dudelsackmusik, einem Gottesdienst und dem Anschneiden von Stollen sowie Klaben wurden gestern der historische Markt vor der Alexanderkirche und der Wildeshauser Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz eröffnet.

Zunächst trafen sich viele Wildeshauser in der Kirche, um gemeinsam mit dem Posaunenchor, den Jungen und Mädchen der Kinderkirche, den Konfirmanden und dem Pastoren-Team Beatrix Konukiewitz, Markus Löwe sowie Lars Löwensen einen stimmungsvollen Einstieg in das Wochenende zufeiern.

Als die Besucher das Gotteshaus verließen, standen dort bereits die drei in Wildeshausen produzierenen Bäcker Dirk Schnittker, Jochen Meyer und Wolfgang Kolloge. Jeder von ihnen hatte zehn Kilogramm Stollen und Klaben mitgebracht. Das Gebäck wurde stückweise verkauft, der Erlös soll der Wildeshauser Flüchtlingshilfe zugute kommen.

Unterdessen hatte sich die Wiese vor der Kirche schon gut gefüllt. Johannes Faget, Leiter der Mittelalter-Produktion „Fogelvreie“, spielte auf dem Dudelsack, bevor Bürgermeister Jens Kuraschinski im Feuerschein dem Fest vor der Kirche und auf dem Markplatz einen guten Verlauf wünschen konnte.

Um die Platane vor dem Gotteshaus haben das Nordische Marktvolk und die „Fogelvreien“ 19 mittelalterliche Stände aufgebaut. Dort bietet Volkhard von Stiegenwald Handwerkliches an, während sich bei Helmut dem Gutmütigen ein saftiger Schweinebraten auf dem Spieß dreht. Viele Händler haben leckere Getränke und Gebackenes im Angebot, dazu kann Schmuck und Spielzeug sowie anderer schöner Tand erworben werden.

„Wir waren vor 24 Jahren schon einmal in Wildeshausen“, erinnerte sich Faget an ein Gastspiel in der Wittekindstadt. Das Ambiente rund um die Alexanderkirche sei „einfach bombastisch“. Mit zahlreichen Feuerschalen und -körben wird es insbesondere in der Dämmerung und der Dunkelheit vor dem Gotteshaus stimmungsvoll. Viermal am Tag erklingt Harfenspiel, am gestrigen Abend zeigte Amira orientalische Tänze. Heute geht es ab 11 Uhr weiter.

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