Entschärfung der Feuerwehrkurve durch Signalleuchten und Schilder

An der Krandelstraße soll es zukünftig blinken

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Die Kurve der Krandelstraße ist unübersichtlich.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Kriegt die Feuerwehr jetzt die sichere Kurve? Ein neuer Vorschlag der SPD soll dafür sorgen, die Krandelstraße vor dem Schwimmbad kostengünstig zu entschärfen. Schon bevor die Feuerwehr ausrückt, könnten Verkehrsteilnehmer gewarnt werden.

In der Regel soll die Feuwehr vom neuen Einsatzgebäude in der Pagenmarsch in Richtung Breslauer Straße ausrücken, weil das der schnellere Weg ins Stadtgebiet ist. Es gibt jedoch Einsatzorte, die besser erreicht werden, wenn die Fahrzeuge die Krandelstraße vor dem Schwimmbad befahren. Wegen der engen Kurve und der Weigerung von zwei Grundstücksbesitzern, Flächen zu verkaufen, kann der Bereich aber nicht durch eine Ausweitung entschärft werden. Zudem ist es Wunsch der Politik, keine Bäume vor dem Bad zu fällen.

Dem Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt lagen am Donnerstagabend drei Entwürfe vor, die Kosten von 93500 bis 125000 Euro veranschlagten. Sie wurden aber nicht abschließend beraten, weil die SPD einen weiteren Antrag einreichte, der zwar noch eingehend geprüft werden muss, aber im Falle einer Realisierung deutlich günstiger kommen würde.

Die Sozialdemokraten regen an, die Kurvendurchfahrt der Krandelstraße so zu verändern, dass der Fußweg bodengleich auf das Höhenniveau der Straße gebracht wird. Er soll als Fußweg farblich markiert werden. Im Einsatzfall, so Walter Panschar, könnte die Feuerwehr ihre Wegerechte nutzen und den markierten Bereich befahren. Um der höheren Unfallgefahr für Fußgänger und Radfahrer zu begegnen, schlägt die SPD vor, im Scheitelpunkt der Kurve ein Schild „Achtung Feuerwehrausfahrt“ und eine Blinkleuchte zu installieren. „Das Einschalten dieses Lichtes könnte wie die Rolltore am Gebäude funktechnisch mit der Alarmauslösung gekoppelt werden“, so Panschar. Es würde also schon deutlich vor dem Ausrücken der Fahrzeuge blinken und warnen. Ein weiteres Schild sollte an der Kreuzung der Krandelstraße mit der Straße „Am Krandel“ installiert werden.

„Es handelt sich um eine kostengünstige Variante“, schreiben die Sozialdemokraten und verweisen auf die Anschaffung einer derartigen Anlage in Nordrhein-Westfalen für 6500 Euro.

Der Antrag wurde gegen die Stimmen der UWG empfohlen. Diese ist gegen den Bau des Feuerwehrhauses in der Pagenmarsch und stimmt deshalb auch nicht für bauliche Veränderungen in der Umgebung.

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