Enie und Toni für bestes Bild geehrt

Verein „7 Zwerge“ vergibt Preise für Kinderschützenfest-Malwettbewerb

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Siegerehrung: Willi Meyer, Enie Möhl, Johanna Gaumert, Kaja Fast, Andreas Meyenburg, Lara Hoyer und Jens Kuraschinski (von links). 

Wildeshausen - Spannung herrschte am Donnerstagabend in der Schalterhalle der Volksbank Wildeshauser Geest in der Kreisstadt. Zahlreiche Eltern hatten sich mit ihren Kindern versammelt, um der Preisverleihung des Vereins „7 Zwerge“ beizuwohnen, der die Sieger des Malwettbewerbs vom Kinderschützenfest ehrte. Mit dabei waren auch Gilde-Oberst Willi Meyer und General Jens Kuraschinski, die sogar den Papagoy ans Revers geheftet hatten, da es sich bei dem Malwettbewerb schließlich um eine Aktion während des Gildefestes handelt.

Spannung aus dem Grund, da niemand so recht wusste, wer die Sieger sind. Andreas Meyenburg war es dann, der die Gewinner bekannt gab. Auf den ersten Platz kamen die neunjährigen Enie Möhl und Toni Wipert, die gemeinsam ein Bild gemalt hatten. Den zweiten Platz belegte Lara Hoyer (9) vor Johanna Gaumert und Kaja Fast (beide 14 Jahre). „Wir hatten mit 70 Kindern sehr viele Teilnehmer und somit eine große Qual der Wahl beim Auswählen der Arbeiten“, so Meyenburg. Galt es doch, aus den 70 zunächst 24 für die Ausstellung in der Volksbank auszuwählen. Diese konnten dann von den Bankkunden bewertet werden. „Eigentlich hat schon jeder gewonnen, dessen Bild hier hängt“, betonte Meyenburg. Während jedes Kind einen kleinen Preis und etwas Süßes erhielt, gingen an die drei vorderen Preisträger größere Gewinne, die vom Verein gekauft wurden.

„Es ist einfach toll, was der Verein mit dieser Aktion und der Unterstützung ärmerer Kinder leistet“, so Kuraschinski. „Das alles ist mit Worten eigentlich nicht wertzuschätzen.“ Es sei überaus beeindruckend, dass es die Vereinsmitglieder immer wieder schaffen, so viele Kinder zum Mitmachen zu motivieren: „Das ist aber auch ein Zeichen dafür, dass schon der Nachwuchs vollends hinter unserer Gilde steht.“

In die gleiche Kerbe schlug Meyer: „Ich möchte mich an dieser Stelle für eure Arbeit bedanken. Es ist immer wieder schön, zu sehen, wie viel Freude die Kinder im Krandel haben, wenn sie bei euch malen oder sich an den Spielen erfreuen. Ich weiß dass genau, weil ich Enkel in dem Alter habe.“ Das Kinderschützen habe in den vergangenen Jahren eine deutliche Aufwertung erfahren. „Ich hoffe, dass ihr noch viele Jahre weitermacht und die Mädchen und Jungen unterhaltet.“ 

 jd

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