Stadt will sich bei Menschen bedanken, die in der Coronakrise viel geleistet haben

Empfang für die Helfer

„Wir sagen Danke!!!“, steht auf den Schildern, die die stellvertretenden Bürgermeister Evelyn Goosmann, Wolfgang Däubler und Wolfgang Sasse sowie der hauptamtliche Bürgermeister Jens Kuraschinski (v.l.) vor dem Stadthaus hochhalten. 
Foto: bor
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„Wir sagen Danke!!!“, steht auf den Schildern, die die stellvertretenden Bürgermeister Evelyn Goosmann, Wolfgang Däubler und Wolfgang Sasse sowie der hauptamtliche Bürgermeister Jens Kuraschinski (v.l.) vor dem Stadthaus hochhalten. Foto: bor

Wildeshausen – Kaum brach die Corona-Pandemie auch in Wildeshausen aus, waren sie da: Menschen, die in der Krise viel geleistet haben und immer noch leisten. Sie nähen Masken, helfen älteren Leuten bei Botengängen und beim Einkaufen oder sitzen an der Kasse im Supermarkt. Um all diesen Menschen Danke zu sagen, plant die Stadt einen ehrenden Empfang im Herbst – immer vorausgesetzt, die Infektionszahlen in der Kreisstadt steigen bis dahin nicht wieder.

Bei einem Pressegespräch stellten die stellvertretenden Bürgermeister Evelyn Goosmann, Wolfgang Däubler und Wolfgang Sasse sowie der hauptamtliche Bürgermeister Jens Kuraschinski heraus, wofür sie in dieser Krise dankbar sind. Absichtlich nannten sie dabei keine Namen von Gruppen oder Individuen, um deutlich zu machen, dass sie die Leistung aller Helfer anerkennen wollen. Wenn der Herbst näher rückt, sammelt die Verwaltung Vorschläge, wer alles zu dem Empfang eingeladen werden soll.

„Wir in Wildeshausen haben die Corona-Pandemie bisher weitestgehend gut im Griff. Zu Beginn hat uns alle natürlich die hohe Ansteckungszahl in einem Pflegeheim sehr betroffen gemacht. Wir mussten schmerzlich erfahren, wie schnell sich das Virus verbreiten kann und welche Konsequenzen daraus entstehen“, sagte Kuraschinski. Generell gelte der Dank dem „unermüdlichen Einsatz des Landkreises, der Polizei sowie den kommunalen Ordnungsbehörden“. In diesem Zusammenhang informierte der Bürgermeister darüber, dass der Kreis die Stadt bei den Corona-Kontrollen im Rahmen der Amtshilfe herangezogen habe. Er selbst sei auch mal mitgelaufen. „Es gab auch schwarze Schafe“, bilanzierte er, aber meistenteils hätten sich die Menschen an die Vorgaben gehalten. Auch dafür gelte es, Danke zu sagen.

„Durch die sehr gute Aufklärungsarbeit vor Ort wurde die Bevölkerung sensibilisiert und für die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen motiviert“, hob Goosmann ebenfalls hervor. „Auch dem Handel, den Dienstleistern und allen Gesundheitseinrichtungen der Stadt gilt ein großes Dankeschön für ihren Einsatz.“ Dort sei es darum gegangen, innerhalb von kürzester Zeit Lösungen zu finden, um unter Einhaltung der Abstands- und Sicherheitsbestimmungen die notwendigen Angebote für die Bevölkerung aufrecht zu erhalten.

„Ein besonderes Dankeschön gilt allen Akteuren, die sich während dieser schwierigen Zeit meist ehrenamtlich über das notwendige Maß hinaus für die Bevölkerung eingesetzt haben. Es wurden schnelle, unbürokratische Wege gefunden, dort Hilfe zu leisten, wo sie am dringendsten benötigt wurde. Für dieses Engagement reichen Worte als Dankeschön eigentlich gar nicht aus“, ergänzte Däubler die Ausführungen von Kuraschinski und Goosmann.

Wolfgang Sasse unterstrich, „wie achtsam und besonnen die Wildeshauser Bevölkerung, aber auch die Gastronomie nicht zuletzt während der Gildefestwoche auf die Vorgaben reagiert hat“. Der Dank der vier Bürgermeister gelte allen Einwohnern, „die trotz beschlossener Lockerungen die Vorgaben ernst nehmen“.

Von Ove Bornholt

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