Ab März gibt es das neue Angebot für Väter und Mütter in Wildeshausen

„Elterntalk“ soll bei Erziehungsfragen helfen

Auch der Medienkonsum von Kindern kann Thema im Rahmen des „Elterntalks“ in Wildeshausen sein.

Wildeshausen - Wie lange dürfen Zehnjährige am Computer spielen? Wie reagiert mein Kind auf feste Regeln? Welche Rechte haben Kinder? Fragen wie diese beschäftigen viele Eltern – und nicht immer gibt es eine einfache Antwort. Im Rahmen von „Elterntalk Niedersachsen“ können sich Mütter und Väter zu Medien- und Erziehungsthemen austauschen. Das Projekt läuft ab März auch in Wildeshausen und ist im Landkreis Oldenburg bisher einmalig.

Das DRK-Mehrgenerationenhaus ist Standortpartner der Initiative der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen, die das Projekt initiiert hat. Gemeinsam möchte man Eltern als Experten in Erziehungsfragen ansprechen. Im Zentrum stehen die Themen Fernsehen, Internet, Computerspiele, Handy, soziale Netzwerke, Erziehungsregeln, gesundes Aufwachsen sowie Bildung und Gleichberechtigung.

Die „Elterntalks“ können in mehreren Sprachen durchgeführt werden. Mit dem Angebot möchte das Mehrgenerationenhaus Mütter und Väter erreichen, die sonst wenig Gelegenheit für den Austausch zu Erziehungsfragen haben. Im Rahmen der moderierten zweistündigen Treffen können sie Probleme ansprechen und gemeinsam lösen. Guter Rat entsteht dabei aus den Erfahrungen, so die Veranstalter in einer Mitteilung.

Um möglichst viele Familien einzubeziehen, werden die Gesprächsrunden im privaten Rahmen und mehrsprachig organisiert. Arbeitsmaterialien und Hintergrundinformationen sind auf Arabisch, Deutsch, Kurdisch, Russisch und Türkisch erhältlich. Angesprochen werden Eltern mit Kindern bis 14 Jahren. Entspannt und in häuslicher Umgebung soll dann beim „Elterntalk“ thematisiert werden können, was im Familienalltag oft keinen Raum findet. Eine Moderatorin begleitet das Gespräch und gibt Anregungen.

Mehr als 12.500 Teilnehmer seit 2012

Seit dem Start des Projektes im Oktober 2012 haben mehr als 12.500 Mütter und Väter in ganz Niedersachsen an „Elterntalks“ teilgenommen. Die Initiative wird unterstützt vom niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Die Regionalbeauftragte Nadine Roth ist zuständig für die Koordination der „Elterntalks“ und die Ausbildung neuer Moderatoren. Interessierte Mütter und Väter sind eingeladen, sich bei ihr zu melden – und als Gastgeber, Gäste oder Moderatoren dabei zu sein.

Weitere Informationen – auch zum Starttermin – gibt es in unserer Ausgabe am kommenden Donnerstag und auf dieser Seite im Internet unter www.elterntalk-niedersachsen.de.

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