„Pusteblume“ öffnete die Türen

Elternspiel war der Höhepunkt

Höhepunkt des Tages war die Geschichte der Raupe Ursula, vorgetragen von den Kindergarteneltern.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (hen) · „Jetzt bin ich satt und ruh mich aus und spinn mich ein ins kleine Haus. Und ist das Haus auch noch so klein, ich schlafe ruhig und selig ein“, heißt es in dem Lied von der kleinen Raupe Ursula. Mit ihrer unterhielten die Eltern ihre Sprösslinge und die Erzieherinnen des städtischen Kindergartens Pusteblume am Twistringer Weg am Sonnabendnachmittag als Höhepunkt des Tages der offenen Tür. Doch im Gegensatz zu der kleinen Raupe ruhte sich im Kindergarten keiner aus und schlief ein. Ganz im Gegenteil: Vier Monate nach dem Einzug zeigten groß und klein mit lautem Hallo und viel Einsatzfreude allen Schaulustigen ihr neues „Zuhause“.

„Es ist unglaublich, aber wahr. Der lange geplante Kindergarten wurde endlich verwirklicht und ist ein richtiges Schmuckstück geworden“, freute sich Kindergartenleiterin Bärbel Tabke-El Haddad. Und so waren alle Gäste zu einer Entdeckungsreise durch das neue Domizil eingeladen, deren Stationen immer wieder mehr als nur einen Besucher erstaunt haben dürften: Zum Spielen und Platz für Bewegung lud der „Natur-Spiel-Raum“ im Außenbereich ebenso ein wie das idyllisch angelegte Biotop. Überall gab es immer wieder Neues zu entdecken und Mitmachaktionen weckten den Spaß. Knäckebrot backen, Trommeln oder mit Ton lustige oder praktische Dinge formen waren dabei nur einige der unterhaltsamen Angebote.

„Ich habe eine Schale gemacht“, verriet Lotta (7), die mit Saskia (7) noch den alten Standort an der Harpstedter Straße besucht hatte. „Hier ist es so schön. Am liebsten würden wir statt zur Schule wieder in den Kindergarten gehen“, waren sich die beiden Mädchen einig.

Damit die großen und kleinen Besucher bei Kräften blieben, hatten die Eltern, Erzieherinnen und die Mitglieder des Förderkreises „Pusteblume“ mit Kaffee und rund 50 selbst gebackenen Kuchen und Torten vorgesorgt. Daneben hatte der Förderkreis eine nicht alltägliche Tombola aus dem Boden gestampft: „Jedes Los gewinnt“ hieß, denn mehr als 1600 Gewinne waren zusammengetragen worden. „Ohne die überwältigende Spendenbereitschaft der Wildeshauser Geschäftsleute, Handwerksbetriebe, Vereine und Institutionen wäre das gar nicht möglich gewesen“, sagt Susanne Ostendorp, stellvertretende Vorsitzende des Förderkreises. Weiter berichtete sie, dass der Erlös aus der Cafeteria und dem Losverkauf für noch offene Wünsche des Kindergarten-Teams verwendet werden sollen. So habe man beschlossen, unter anderem bei der Ausstattung der fünf Gruppenküchen und der Umsetzung des geplanten Naturerlebnisraumes im Außenbereich nicht nur mit Muskelkraft, sondern auch finanziell unterstützend tätig zu werden.

Neben dem bunten und abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm standen die Mitarbeiterinnen für Gespräche und Führungen zur Verfügung und informierten ausführlich über die tägliche Arbeit sowie über das pädagogische Konzept des Kindergartens und der Krippe. So war neben einer Fülle von Informationen zu erfahren, dass aktuell 100 Kinder in vier Gruppen den Kindergarten ganzjährig an fünf Tagen in der Woche besuchen. Hinzu kommen weitere 15 Kinder in der Krippe der Einrichtung.

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