Seit dem 1. Februar im Kollegium

Elena Lietzmann neue Rektorin an St.-Peter-Schule

Heike Stahl (l.) und Ariane Brems (r.) erhielten Tulpen zum Dank. Elena Lietzmann bekam ihre Blumen zum Start. - Foto: dr

Wildeshausen - Die St.-Peter-Schule in Wildeshausen hat rund ein Dreivierteljahr nach dem Abschied von Brigitte Schmidt eine neue Leiterin. Am 1. Februar begann dort Elena Lietzmann als neue Rektorin, obwohl sie erst am 30. Januar erfahren hatte, dass ihre Bewerbung erfolgreich war. Lietzmann ist 45 Jahre alt und wohnt mit Ehemann Sebastian in der Gemeinde Großenkneten. Sie selbst ist aber 1972 in Kasachstan geboren, wuchs ab 1980 in Russland auf und kam am 2. März 1993 mit ihrer Familie nach Wilhelmshaven. Hatte sie in der Heimat Modedesign studiert, absolvierte sie nun zunächst eine Ausbildung als Krankenschwester.

Bis 2011 arbeitete sie in diesem Beruf in Wilhelmshaven, studierte aber parallel in Oldenburg von 2006 bis 2010 Lehramt und war Dozentin für Modedesign an der dortigen Kunstschule. Nach dem Referendariat arbeitete Lietzmann als Lehrerin an der Kirchschule in Papenburg. Von dort hatte sie sich bereits vor knapp einem Jahr auf die Rektorenstelle in der St.-Peter-Schule beworben. Die Schulbehörde ließ sie jedoch erst jetzt ziehen, sodass sie in Wildeshausen anfangen konnte.

„Die Kinder sind aus dem Haus. Ich habe Zeit“, sagte Lietzmann am Freitag bei einem Vorstellungsgespräch. Sie selbst ist zwar russisch-orthodox, das ist aber kein Hinderungsgrund für eine Beschäftigung an einer Schule katholischen Bekenntnisses.

„Ich habe von Anfang an eine sehr positive Resonanz bei den Kolleginnen, Eltern sowie Schülern erlebt“, lobt Lietzmann die ersten Tage in der neuen Schule. „Ich bin sehr glücklich, hier zu sein. Wildeshausen ist wunderschön.“

In den vergangenen Tagen hat sich die neue Rektorin unter anderem bei Bürgermeister Jens Kuraschinski und Pfarrer Ludger Brock vorgestellt. Sie war in allen Schulklassen und war am Freitag im Schulforum Gast der Kinder – in die Sporthalle hat sie es aber noch nicht geschafft. „Da muss ich noch hin“, sagte sie lächelnd. „Aber das geht ja auch später.“

Auf jeden Fall möchte Lietzmann alles, was an der Schule bisher schon gut läuft, fortführen. „Neues möchte ich mit den Kollegen abstimmen“, betonte sie. „Ich bestimme nicht von oben herab.“

Die Diskussion über den eventuellen Umzug der Schüler in die Immobilie Hunteschule hat sie intensiv verfolgt. Sie möchte sich aber erst einmal ein genaues Bild verschaffen, bevor sie die Entwicklungen bewertet und darauf reagiert. „Zunächst möchte ich hier ankommen“, gibt sie als Devise aus.

Mit der neuen Rektorin sind nun Ariane Brems sowie Heike Stahl nicht mehr kommissarische Leiterinnen. Brems wird jedoch bis zum 16. April (Mutterschutz) kommissarische Konrektorin sein, danach übernimmt Stahl diese Aufgabe, bis eine neue Konrektorin gefunden ist. Die bisherigen Ausschreibungen verliefen ohne Bewerbungen. Das könnte sich nun ändern, da die neue Rektorin feststeht. - dr

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