Club in Kreisstadt bekommt neues Gesicht

„5 Elements“-Bau auf Hochtouren

Während drinnen noch die Handwerker emsig bei der Sache sind, prangt das Schild schon an der Außenwand. - Foto: Dejo

Wildeshausen - „Fun Factory“ war gestern – „5 Elements“ kommt morgen. Denn genau so heißt der Club in der Kreisstadt, in dem derzeit noch die Handwerker alles geben, um ihn zu erneuern. „Wir hoffen, den Club möglichst bald eröffnen zu können“, betonte Geschäftsführer Lars Ossenbeck, der Tag für Tag rund 14 Stunden im „5 Elements“ verbringt: „Es gibt hier eben noch eine Menge zu tun.“

Ein Gang durch die Räume zeigt sehr schnell, dass dort nichts bleibt, wie es einmal war. „Das stimmt“, so Ossenbeck, „bis auf die Mauern wird alles neu. Der Gast, der früher hier gewesen ist, wird nichts wiedererkennen.“ Es sei eben ein kompletter Neuanfang, auf den sich die Gäste freuen könnten: „Das ist auch der Grund dafür, dass ich keinen genauen Tag sagen kann, wann wir den Club eröffnen.“ Es komme eben nichts von der Stange, jede Sache sei eine Sonderanfertigung: „Das kostet natürlich alles viel Zeit. Wir mussten zum Beispiel auch die komplette Lüftungsanlage erneuern lassen.“ Zudem müssten die Deckenverkleidungen allesamt ausgetauscht werden: „Diese haben durch den Nebel arg gelitten. Aus diesem Grund verzichten wir auch darauf und bauen auf Lasertechnik.“

Bei einem Investitionsvolumen von mehr als zwei Millionen Euro wird der Club in fünf Bereiche aufgeteilt, was auch schon aus dem Namen hervorgeht. Zu den drei Muskbereichen kommen zwei hinzu, in denen sich die Gäste treffen und unterhalten können. „Dort gibt es dann nur Hintergrundmusik. Solche Bereiche sind heute sehr wichtig und gefragt“, so Ossenbeck.

Im Hauptbereich ist schon zu erkennen, wie es einmal werden soll. Dort sind die Handwerker gerade dabei, eine sehr aufwendige Licht- anlage zu installieren. „Unsere Gäste sollen sich einfach überraschen lassen, was sie hier alles erwartet“, betonte der Geschäftsführer.

Wie aber wird das Programm im „5 Elements“ aussehen ? „Genau kann ich das jetzt noch nicht sagen. Wir müssen sehen, wie sich alles entwickelt. Fakt ist jedoch, dass es definitiv keine Flat-rate-Partys in unserem Club geben wird. Wir bauen auf ein vernünftiges Publikum, das zum Feiern kommt und Spaß haben will“, erklärt Ossenbeck. Er wisse, dass das Image des Hauses in den vergangenen Jahren arg gelitten habe: „Das wollen wir umkehren, daher gibt es auch den kompletten Neuanfang. Anders wäre das nicht möglich.“ Er wolle weiterhin sehr viele Menschen aus der Region ansprechen: „Ich gehe davon aus, dass wir ein Einzugsgebiet mit einem Radius von etwa 60 Kilometern haben werden.“ - jd

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