Aktion von Fischereiverein und Wasser-Acht

Eiszeitliches Material für die Aue

Etliche Tonnen Kies und Kartoffellesesteine wurden in die Aue eingebracht. Ira Zylka und Ralf Siemer haben die Maßnahme geplant.

Wildeshausen - Der Fischereiverein Wildeshausen hat gemeinsam mit der Hunte-Wasser-Acht eine Maßnahme zur Verbesserung der Lebensbedingungen in der Aue oberhalb der Glaner Straße in Angriff genommen. Konkret wurden die Strömungsverhältnisse optimiert, das Ufer gesichert und etliche Tonnen Kies und Kartoffellesesteine zur Verbesserung des Bodensubstrats in den Bach eingebracht.

„Von der Maßnahme profitiert die gesamte Lebensgemeinschaft am und im Gewässer“, erklärt Ralf Siemer, der Beauftragte für Natur- und Umweltschutz im Verein. Angefangen bei Wasserinsekten und Krebstierchen über Fische bis hin zu Vögeln sowie Säugetieren. „Für alle verbessern sich die Möglichkeiten zum Nahrungserwerb, zur Fortpflanzung und als Standort“, betont er den Wert der Aktion.

Siemer hat die Maßnahme gemeinsam mit Ira Zylka geplant und organisiert. Die Gewässerkoordinatorin ist im Rahmen des Projektes „Gewässerallianz Niedersachsen“ für die Hunte-Wasser-Acht im Einsatz. Die Kosten betragen rund 9. 000 Euro. Davon fördert das Land Niedersachsen 90 Prozent, den Rest trägt der Fischereiverein. Es wurde besonders drauf geachtet, dass nur regionales, „eiszeitliches Material“ verwendet wird. Kies kam aus nahen Abbaustätten und die Kartoffellesesteine steuerte kostenlos die Firma Golden Geest aus Aldrup bei.

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