Kosten trägt der städtische Haushalt

Einige Wildeshauser Straßen müssen bald saniert werden

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Der Bauernmarschweg ist sanierungsbedürftig.

Wildeshausen - Wenn Straßenbeläge bröckeln, sich Schlaglöcher auftun oder die Asphaltdecke von Baumwurzeln angehoben wird, beschleicht Anwohner schnell das mulmige Gefühl, dass sie für die Sanierung zur Kasse gebeten werden. Das ist aber nur der Fall, wenn die Straße erstmals ausgebaut werden muss. Sollte lediglich eine Straßeninstandsetzung nötig sein, trägt die Stadt die Kosten der Maßnahme. 

Von daher beruhigten sich die Gemüter, nachdem der Verwaltungsausschuss von Wildeshausen am 14. Dezember beschlossen hatte, den Ochsenbergweg vom Niedersachsen- bis zum Grenzweg, den Bauernmarschweg und den Weg XXV in Bargloy in das Investitionsprogramm aufzunehmen. Die Instandsetzung soll nach Möglichkeit in diesem Jahr erfolgen und schlägt mit rund 191 000 Euro zu Buche.

Laut Verwaltungsvorlage für den Bauausschuss am Donnerstag, 22. Februar, wurden die bereits für das vergangene Jahr beauftragten Sanierungen der Deekenstraße, Stettiner Straße, Stichstraße der Düngstruper Straße (bei WilRo) sowie des Weges XXXI in Glane von der Firma für Asphaltarbeiten auf das Jahr 2018 geschoben. Auch der Weg V in Aldrup, der Weg X in Hanstedt sowie der Weg 189 in Lüerte sollen dieses Jahr in Angriff genommen werden.

Der Bauhof schlägt nun nach einer eingehenden Kontrolle weitere Straßen vor, die instand gesetzt werden müssen. Dazu gehören der Marschweg (Katenbäker Berg bis Hubertusweg), der Nieberdingweg, der Lehmkuhlenweg (Raiffeisen bis Südring), der Bargloyer Weg (Westring bis Kapitän-Strasser-Straße), der Reepmoorsweg (Westring bis Ratsherr-Becker-Straße), die Gewerbestraße, der Spascher Feldweg, die Heemstraße, der Weg IX in Hanstedt, der Weg 114 in Lohmühle, der Weg XVII in Düngstrup, der Weg 56 in Lüerte und der Weg 223 in Glane (von der K 242 bis zur Hunte). Der Bauhof schlägt dort wahlweise eine dünne Schicht im Kalteinbau, eine Oberflächenbehandlung oder eine neue Tragdeckschicht vor. Das Gesamtpaket wird von den Kosten auf 385 000 Euro geschätzt. Im Haushalt sind pro Jahr 500 000 Euro für Instandsetzungen veranschlagt, sodass die Maßnahmen in diesem und im kommenden Jahr finanziert werden könnten. - dr

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