Mit einem Faltblatt möchte der Orgelförderverein weiter Werbung betreiben

Neuer Klang, neues Licht und neues Leben in der Kirche

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Ralf Müller, Franz Duin, Gerlinde Plate, Wiltrud Stanszus, Jens Kuraschinski und Markus Löwe (v.l.) zeigen den neuen Flyer.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Im Frühjahr wurde der Orgelförderverein für die Alexanderkirche in Wildeshausen gegründet. Inzwischen hat er 55 Mitglieder. Diesen und der interessierten Öffentlichkeit möchte der Vorstand am 1. Dezember ab 19 Uhr im Rahmen einer Versammlung eine erste Bilanz und einen neuen Flyer vorstellen.

Zur Bilanz lässt sich schon jetzt sagen, dass sie sehr positiv ist. Bis Ende des Jahres werden allein aus Spenden und Gemeindeaktivitäten über 100000 Euro auf dem Konto verbucht sein. Darin enthalten sind noch keine Zuschüsse und Zuwendungen von Stiftungen. Aus dieser Richtung erwartet der Verein einiges in den kommenden Monaten, um eine neue Orgel erwerben und installieren zu können, die Rosette der Alexanderkirche freizulegen und so eine neue liturgische Mitte zu schaffen.

Eine ganz wichtige Handreichung, um über das Projekt zu informieren und weiteres Geld einzuwerben, ist ein neues Faltblatt, das vom Design-Büro Iken hergestellt und gestern präsentiert wurde. „Wir haben jetzt ein klares Logo“, freut sich Pastor Markus Löwe. Unter dem Motto „Neuer Klang. Neues Licht. Neues Leben“ möchte der Verein über die verschiedenen Aspekte der Erneuerung in der Alexanderkirche informieren. Organist Ralf Grössler wird mit den Worten zitiert: „Es wäre ein Traum, auf der Orgel endlich auch Werke aus der romantischen Literatur raumfüllend spielen zu können.“ Das neue Musikinstrument, das einen Gesamtklang von höchster Qualität ermöglichen soll, wird vom renommierten Orgelbauer Gerald Woehl gefertigt.

Mit dem Orgelneubau wird die lang verborgene, kunsthistorische Kostbarkeit, die Rosette, wieder sichtbar. „Bislang verdeckt, muss es ein Traum sein, wenn die Abendsonne von außen durch das Rundfenster fällt und die Farben der Rosette zum Leuchten bringt“, freut sich Löwe auf ein „strahlendes Gesamtkunstwerk“. Bürgermeister Jens Kuraschinski, der in der Kirche konfirmiert wurde, wird im Flyer mit den Worten zitiert: „Es wird höchste Zeit, diesen fast vergessenen Schatz aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken.“

Mit dem Umbau in der Kirche erhofft sich die Gemeinde noch mehr Leben, obwohl die Vielfalt ohnehin schon groß ist. Das Spektrum der kirchenmusikalischen Arbeit reicht vom Kinder-, Jugend- und Gospelchor bis hin zur Kantorei und den Orgelschülern. „Wildeshausen ist sehr stark in der Kirchenmusik“, bekommt auch Franz Duin vom Sonderausschuss Orgel immer wieder bestätigt. Der Förderverein sei ebenfalls sehr anerkannt, so Kassenwart Ralf Müller. Bislang seien zudem 39 Drucke von Hartmut Berlinicke verkauft worden, die extra zur Finanzierung der Umbauten in der Kirche hergestellt wurden. In Planung ist auch ein Internetauftritt, um die Menschen für das Orgelprojekt zu interessieren. Denn nicht nur Bischof Jan Janssen stellt fest: „Die Alexanderkirche ist einer der schönsten Sakralbauten des nordwestdeutschen Raumes. Sie besitzt für die örtliche Bevölkerung überkonfessionell eine hohe Identifikationskraft.“

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